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Induction.
Die beiden anderen haben gleiche Form und Windungszahl und sind so miteinander verbunden, dass die durch Unterbrechung des Stroms der mitterenRolle in ihnen inducirten Ströme die weitere Leitung in entgegengesetztem Sinne
durchlaufen. In letztere ist ausserdem einTelephon eingeschaltet. Dasselbe schweigt,wenn die beiden äusseren Rollen in gleicherEntfernung von der mittleren sich befinden,während der Unterbrecher des primärenStromkreises in Thätigkeit ist. Es tönt, wenndie eine oder die andere Rolle genähert oderentfernt wird.
Ist Gleichheit der Wirkungen in demsecundären Kreis hergestellt, so wird dieselbegestört, wenn zwischen A und B ein leiten-der Körper (Z), etwa eine Melallplatte gebrachtwird, da jetzt auch in dieser Inductionsströmeerregt werden, welche ihrerseits Ströme in Berregen. Durch Verschieben von C gegen Akann das Telephon wieder zum Schweigengebracht werden. Vergleicht man mehrere Metallkörper von gleicher Form, aberverschiedener Leitungsfähigkeit, so kann die Grösse der Verschiebung von C ineinzelnen Fällen als relatives Maass der Leitungsfähigkeit angesehen werden.Derartige Versuche sind aber nicht exakt, da die beiden Inductionsströme, welchesich compensiren sollen, nicht gleiche Phasen haben.
Aus diesem Grunde wurden die Versuche, mit Hilfe der Inductionswage,die Leitungsfähigkeit der Metalle zu bestimmen, später in anderer Form aus-geführt.
A. Oberbeck und J. Bergmann 1 ) benutzten (Fig. 229) zwei coaxiale Rollen-paare A, A’ und B, B ', von denen A und B dem primären, A' und B' dem
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secundären Stromkreis angehören. Als Stromquellediente eine Kette E, während ein selbstthätigerUnterbrecher die Oeffnung und Schliessung desprimären Stromkreises bewirkte. Die Beobachtungder secundären Ströme erfolgte mit Hilfe des Elektro-dynamometers, dessen eine Rolle E' sich in diesemStromkreis befindet. Zur Erhöhung der Empfind-lichkeit ist aber die andere Rolle desselben B ineinen besonderen Stromkreis eingeschaltet, inwelchem von der Rolle C aus in C' Ströme inducirtwerden. Nachdem zunächst durch Regulirung derEntfernungen von A — A' und von B — B' derStrom in dem secundären Kreis auf Null gebrachtwar, wird dort ein neuer Strom durch Einschieben der Metallplatte P zwischenA und A' erzeugt. Durch Einführung von Staniolblättern zwischen B und B'wird derselbe compensirt. Hieraus kann die Leitungsfähigkeit von P ermitteltwerden 2 ).
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(P. 229.)
*) A. Oberbeck und J. Bergmann, Wied. Ann. 31, pag. 792—812. 1887. — A. Oberbeck,zur Theorie der Inductionswaage, Wied. Ann. 31, pag. 812—830. 1887.
3 ) Vergl. Handbuch 3 (1), pag. 269.