Die Assyrer, die Ägypter, die Perser.
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Denn es hatten die Äthiopen S8, die Assyrer 17 Jahreüber Ägypten geherrscht.
Die Ägypter waren die Erfinder der Geometrie. Geführtwurden sie darauf durch das Überströmen des Nils.
„Welcher dann und wann von den angrenzenden Feldstücken etwas abriß oderetwas an sie anschwemmte und dadurch, daß die in solcher Weise am Grundbesitz her-vorgebrachte Veränderung von selten der Staatsgewalt festgestellt und bei der Steuer-erhebung berücksichtigt ward." (Bretschneider, Die Geometrie und die Geometer vonEuklides; Leipzig 187V.)
So ungefähr berichtet uns Herodot II. Kap. 109. — Beispäteren Schriftstellern wird dies weiter ausgemalt, so z. B.bei Heron von Alexandria (Ausgabe von Hultsch, S. 138),nach welchem viele Grundstücke während der Überschwemmungganz verschwanden, und bei Strabon, Buch XVII, Ausgabevon Meinicke, S. 1098, der von der beständigen Verwischungder Grenzen spricht, eine offenbare Übertreibung, über die schonMontucla in seiner Geschichte der Mathematik (Teil I S. 4),gespöttelt hat.
„Drei Angaben des Heron, des Diodor und des Strabon.lassen
ganz deutlich erkennen, wie die Verwüstungen, welche der Nil unter den Grenzmarken derägyptischen Ländereien anrichten soll, immer bedeutender und umfangreicher werden,
^ später der Autor lebt, der davon berichtet. Bei Schriftstellern, welche die Natur
ägyptischen Landes aus eigener Anschauung nicht kannten, lag der Grund jenerverkehrten Meinung jedenfalls darin, daß sie die ruhigen und in ihrem ganzen Ver-kaufe so regelmäßigen Nilanschwellungen mit den urplötzlich hereinbrechenden, ganzUnregelmäßigen Überschwemmungen anderer?, namentlich europäischer Ströme ver-wechselten und die gewöhnlichen so verwüstenden Wirkungen der letzteren auch aufwohlthätigen Überflutungen des ersteren übertrugen." (Bretschneider a. a. O. S. 10.)
Durch Herodot empfangen wir außer über die Ägypterauch Nachrichten über die Meder und die alten Perser.Sie dürften jedoch nicht zuverlässiger sein, als die SchriftenWalter Scotts, Alexander Dumas oder der LouiseWühlbach, wollte man diese als Geschichtswerke ansehen,worauf diese selbst allerdings keinen Anspruch machen. DieWahrhaftigkeit, d. i. der gute Wille des Herodot ist wohlare mit Erfolg in Zweifel gezogen worden, wohl aber war, waser vorfand und sammelte, schon sehr verzerrt und ausgeschmückt.
, »Dasjenige, dessen jene Böller (die Meder und Perser) von ihrer älteren Ge-"Nchtc sich noch erinnerten, was Herodot und später Ktesias bei ihnen darüber er-
Treppenw'ch. 4