Die Römer.
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Haag 1750 (es giebt eine frühere Auflage von 1738, inwelcher der Verfasser sich nur mit /i, c?. ^8. bezeichnet undnoch eine andere Schrift von ihm: ?a
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Haag 1766, Paris 1767, in welchem er eine vorsichtigeWiederherstellung versuchte). In der deckt er
schonungslos das Fehlen aller Quellen betreffs der erstenJahrhunderte Roms auf, sowie die traurige Beschaffenheitderjenigen für die folgenden; — es sind größtenteils ver-logene Familienchroniken und übertreibende Nachrufe auf Ver-storbene, wie sie in Rom Sitte waren (Vergl. Livius 8, 40).So geistreich und gründlich auch Beauforts Werk war, so warsein Erfolg doch kein durchschlagender. Dieser ward erst demauf Beauforts Schultern stehenden, jedoch noch gründlicherenNiebuhr zu teil, dessen 1811—12 erschienene „RömischeGeschichte" die allgemeine Aufmerksamkeit auf sich zog. Sogenial das — übrigens in klassischer Sprache geschriebene —Werk auch ist, so beruht doch seine Haupterklärung, die ganzeältere Geschichte Roms sei aus Liedern entstanden, auf dervon ihm mißverstandenen Stelle Livius I. 26: lox borronäioarircknis orat; oarmon aber ist „formelhafte Rede, sei es inVersen oder in Prosa" (Seinecke, Geschichte des Volkes IsraelII. S. 57). Außerdem ist Niebuhr, wie alle großen Kritiker,schwach im Positiven; an Stelle des Zerstörten versucht eretwas anderes „aus der Tiefe seines Bewußtseins" zu kon-struieren und gerät dabei in einen Enthusiasmus, der ganzunstatthaft ist. Vergl. seinen Brief an Frau Heusler vom20. Dez. 1829. Wie sehr aber Niebuhr anregte, sieht mandaraus, daß alle Nachfolger auf seinem Felde genötigtwaren, Stellung zu ihm zu nehmen, zustimmender oder ab-lehnender Weise, dieses so sehr, daß fast keine seiner Ansichtenunbestritten geblieben ist.
Schließlich erwähnen wir noch des sehr lesenswerten WerkesTreppenwitz. 9