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Die Römer.
Türme nach dem Serail." Die Leute erzählten, daß er vonda aus einen kleinen Sack an einem Bindfaden herabgelassenhabe, rufend: äats odoluin Lslisario gusin 1'ortuna svsxit,Inviäis. ooulis privavit. — Mit der Ungnade hat es seineRichtigkeit; die fabelhaften Zusätze aber find widerlegt worden(nach Delepierre, KrÄor-rea? S. 28) durch
Samuel Schelling, Oisssi'tatio llistorioa äs Uslisario,Wittenberg 1665; Th. Fr. Zeller, Belisarius, Tübingen1809 und Roth, Über Belisars Ungnade, Basel 1846. —Zum Schluß noch ein Wort über die Vernichtungder Bibliothek in Alexandria durch den KhalifenOmar. Nach der Einnahme Alexandrias, heißt es, hätteder Feldherr Amru die Bibliothek seinem Freunde JohannesPhiloponus schenken wollen, der Khalif aber hätte aufAmrus Anfrage die plumpe Antwort gegeben, wenn dasin den Büchern enthaltene mit dein Koran übereinstimme,wären sie nutzlos, wo nicht, wären sie schädlich und daherjedenfalls zu vernichten. Darauf wären denn sechs Monatelang die Bäder in Alexandria mit diesen Büchern geheiztworden. Nun ist aber die 298 v. Chr. von den Ptolemäerngegründete Bibliothek von 400 000 Handschriften zufällig beider Einnahme durch Cäsar 47 v. Chr. verbrannt. Eine an-dere Bibliothek, die des Königs Attalus von Pergamon,welche später Antonius der Kleopatra geschenkt, wurde390 n. Chr. zerstört bei Gelegenheit der Unterdrückung desHeidentums durch den „christlichen" Bischof von Alexandria,Theophilus. Es fragt sich also, ob der Verlust dessen, wasder Araberfeldherr Amru am 21. Dezember 640 noch vor-fand, so zu bedauern ist, als es, wenn die gewöhnliche Er-zählung richtig wäre, unvermeindlich scheint. Allein dieMohamedaner leugnen, daß Omar den erwähnten brutalenAusspruch gethan. „Die Mythe der Verbrennung der Alexan-drinischen Bibliothek durch Amru (das sechsmonatliche Heizenvon 4000 Badestuben) beruht auf dem alleinigen Zeugnisse