Die Deutschen.
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dieser Ceremonie sogar schon in seinen Sargund lassen ihn von da aus mitsingen. (!) GrafViktor Duhamel in seiner c?s
geht noch weiter. Nach ihm ließ manden Kaiser in seinem Sarge allein in der Kirche. Er hättesich dann nach einer Weile in seinem Totenlaken erhoben undsich zu Füßen des Altars hingeworfen. Ein furchtbaresDelirium wäre die Folge gewesen und am nächsten Tagewäre er in seiner Zelle gestorben. — Allein weder desKaisers Major domus, noch sein Sekretär, nochsein Arzt, welche in ihren Briefen sehr aus-führlich über sein religiöses Leben berichten,besonders wenn es mit seiner Gesundheit zuthun hat, sprechen von der ungewöhnlichen Cere-monie vom 31. August; obwohl sie doch anführen, „daßer am 15. August zur Kirche getragen wurde und dort dasSakrament sitzend empfing. Auch ist der Kaiser erst am21. September gestorben. Die im Grunde genommen dochfrivole Ceremonie, durch ein im 14. Jahrhundert in Toulousegehaltenes Konzil noch besonders verboten, stimmt kaum zudem Ernst, mit welchem der Kaiser sein ganzes Leben religiöseFragen behandelte und auch nicht zu der geistigen Klarheit,die bis zuletzt sein eigen war. — Das schöne Gedicht vonPlaten „der Pilgrim von St. Just":
„Nacht ist's uud Stürme sausen für und für;
Hispansche Mönche, schließt mir auf die Thür! rc."
enthält nach diesem allen fast so viele Irrtümer als Zeilen.(Zu vergleichen ferner Barthölemp.
Oö-'es III. A. 912.)
Der Reformator der Astronomie Koppernikus, ist eben-sowenig, wie der Reformator der Religion Martin Lutherohne Verschönerung durch den Treppenwitz der Weltge-schichte davon gekommen. Bekanntlich folgt es aus seinemSysteme unnachsichtlich, daß Merkur und Venus, als Planeten,