Die Deutschen.
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Friedländers gab, das, wenn auch wesentlich idealisiert, docheine nicht zu verkennende Ähnlichkeit mit demjenigen bietet,welches später Förster und in neuester Zeit Hallwich gezeichnet
haben.. „daß er rebellierte, weil er fiel und nicht,
daß er fiel, weil er rebellierte" — (Fr. Foerster, Albrecht vonWollenstem, ungedruckte Briefe, 3 Bände, 1828 und 1829;ders. Wallenstein, eine Biographie 1834; ders. WallenfteinsProzeß 1844). — Eine Übersicht der Wallenstein-Litteraturhat Georg Schmitt 1879 in Graz gegeben, 809 Nummernmit zwei Ergänzungen von 400 und 352 Nummern.
Es mag bei dieser Gelegenheit auf das Lächerliche, dernoch in Deutschland grassierenden Schwärmerei für GustavAdolf hingewiesen werden, die so weit geht, daß sich sogar«in zur Unterstützung vereinzelter und armer evangelischer Ge-meinden (in der Diaspora) bestehender 1832 (durch Groß-mann (1783—1857s) errichteter Verein nach dem Könige be-nennt. Der schwedische König wäre darnach der „RetterDeutschlands" und des Protestantismus gewesen und haupt-sächlich deshalb herübergekommen um diesen zu schützen.Dropsen in seinem Werke „Gustav Adolf" (2. Band, Leipzig1869 und 70) hat diese Ansichten auf ihr richtiges Maßzurückgeführt. Gustav Adolfs Motive waren durchaus poli-tischer Natur, wie schon daraus hervorgeht, daß er 1624 inUnterhandlungen mit Richelieu, dem allmächtigen Minister deskatholischen Frankreich, trat, welcher selbst auch, obwohlKardinal der römischen Kirche, hierbei sowie in seiner Be-kämpfung der Protestanten in Frankreich ausschließlich vonpolitischen und nicht von religiösen Motiven geleitet wurde.Was Gustav Adolf wollte, war die ausschließliche Beherrschungder Ostsee als schwedisches Binnenmeer und später auch diedeutsche Kaiserkrone. Daß sich der Kurfürst GeorgWilhelm von Brandenburg, der ihn durchschaute, ihm nichtgleich mit Enthusiasmus anschloß, ist daher sehr natürlichund der Tadel, der deshalb häufig gegen Georg Wilhelm
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