Die Deutschen.
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Überhaupt ist der Sagenkreis, welcher sich um Friedrichangesetzt hat, größer als selbst der über König Artus oderüber Karl den Großen. Namentlich sind die „Anekdotenaus dem Leben Friedrichs des Großen", Neuwied, 12 Heftein 2 Bänden unzuverlässig, worin „größtenteils falsche undsehr mißverstandene Erzählungen zusammengestöppelt sind"und nicht viel besser steht es um die „Beiträge zu den Anek-doten und Charakterzügen aus dem Leben Friedrichs II.",Berlin 1788, die „eine Menge völlig erdichteter Erzählungen,Unterredungen, Einfälle sind, welche dem Geiste des Königsgar nicht ähnlich sehen". Nicolai, dessen Werk „Anek-doten von König Friedrich II. von Preußen und von einigenPersonen, die um ihn waren, Berlin und Stettin 1788" wirobige Urteile entnehmen, erwähnt noch zwei französischeSchriften, die gleichfalls sehr unzuverlässig seien, nämlich 7cr
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Amsterdam 1785 , welche aber höchstwahrscheinlich nicht vonVoltaire herrührt und ms
4 Bde., 8., Straßburg 1787, welches Buch auch ins Englischeübersetzt worden ist.
Die Sagen der beiden ersten schlesischen Kriegefindet man kritisch beleuchtet in Grünhagen (Königl. Pro-vinzial-Archivar in Breslau), „Aus dem Sagenkreise Friedrichsdes Großen. Gefahren und Lebensrettungen in den schlesischenKriegen." Breslau 1864. Nur einige mögen hier folgen:Vor der Schlacht bei Mollwitz (10. April 1741) soll derVauer Margner aus Gindel, welcher die Stellung derösterreichischen Armee gekannt, den König und zwei Offiziere,die in größter Gefahr schwebten gefangen zu werden, gerettethaben, indem er einen der Offiziere sowie die drei Pferde inden Keller geschafft und über dessen Eingang Holz aufge-schichtet, während der König und der andere Begleiter sichhaben ins Bett legen müssen, worauf Margner durch An-