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Treppenwitz der Weltgeschichte / von W.L. Hertslet
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Die Deutschen.

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zu poche», und daß er ebensowenig, da er ja eine starke Bedeckung bei sich hatte,den Husaren so nahe gewesen sei, um ihnen zurufen zu können; wer wollte auchglauben, daß Friedrich gerade in jenem Momente zu solchem kecken Ausrufe aufgelegtgewesen wäre?"

Eine andere Sage über den Ritt nach Oppeln berichtet,ein altes Weib habe den König unter einer Maisch-bütte versteckt und dadurch gerettet; sie wird zuersterwähnt 1826 in einem Gesuche des Korbmachers FranzSchreier zu Oppeln an den König, der für seine GroßmutterRosalie Schreier oben erwähntes Verdienst in Anspruch nahm;er erhielt 30 Taler für die Flunkerei; — 1860 wurde dieGeschichte in der Schrift des Brieger Buchdruckers Falch:„WaS sich die Schlesier vom alten Fritz erzählen" stark aus-gemalt und sehr geschickt erzählt, sodaß die Regierung zuOppeln schon ganz ernstlich mit dem Plane umging, das„historische" Haus Nr. 11 in der Odervorstadt zu Oppelnmit einer Gedenktafel zu versehen, als sich der Gymnasial-lehrer Dr. Mahner in seiner Abfertigung Falchs das Ver-dienst erwarb die Anekdote zu widerlegen. Es genügt zuerwähnen, daß laut Vermerk des alten Hypothekenbuchs dieRosalie Schreier erst 1748 in den Besitz des erwähntenHäuschens gelangt ist.

Noch eine andere Sage erzählt, der König hätte einemfeindlichen Husaren, der ihn gefangen nehmen wollte undbeinahe erreicht hatte, zugerufen: „Laß mich gehen, ich willbir's belohnen". Der Husar hätte den König (beiläufig ge-sagt am dunklen Abend) nach seinem Bildnis erkannt undgeantwortet, indem er seinen Säbel senkte: „Topp, nach demKriege!" Dieser Husar sei später preußischer Generallieutenant,Chef eines Husarenregiments und Ritter des großen preußi-schen Ordens geworden und hätte Paul Werner geheißen.Es verlohnt sich nicht der Mühe diese Geschichte zu wider-legen. (Vergl. Nicolai, Anekdoten von König Friedrich II. rc.S. 185.)

In der Kirche zu Kamenz befindet sich folgende Inschrift: