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Die Deutsche».
der Kopf vor die Füße gelegt werde; doch habe sich FriedrichsZorn bald gelegt; nach einer andern Quelle soll sich jedochder Baron „über die harte Rede zu Tode gegrämt haben".Letzteres ist entschieden unwahr, aber auch die ganze Anekdoteund ihre Ausschmückung ist zu verwerfen, wie aus gleich-zeitigen Briefen des Königs und des Barons hervorgeht;vergl. die Einzelheiten bei Koser: Vor und nach der Schlachtbei Leuthen, Sonderabdruck aus den Forschungen zur branden-burgischen und preußischen Geschichte, 1. Band, 2. HälfteS. 281—294. Der Auftritt mit den österreichischen Offi-zieren wird häufig abgebildet, mitunter, indem sie alle gemütlich umeinen Tisch bei der Abendmahlzeit sitzen; die Unterschrift istdann immer Zo-r In der National-
Gallerie in Berlin giebt es ein Gemälde von A. Kampf,wo die Scene nicht ganz so gemütlich dargestellt wird, aberdie Unterschrift ist dieselbe.
Über Friedrichs Rückkehr nach Berlin, das er seit dem12. Januar 1757 nicht gesehn hatte, hat Ramler in seinerOde „Der Triumph" gedichtet:
„Siehe er lenkt dem Ehrenbogen aus und unsern gold-behangten Rossen und besteigt den prahlenden Wagen nicht."Einen „prahlenden Wagen" hat der König am 30. März 1763allerdings nicht bestiegen, aber er fuhr ruhig durch den Ehren-bogen und wurde von der Bevölkerung mit großer Herzlichkeitempfangen.
Es giebt außer der oben S. 290 erwähnten Zietenschen nocheine andere sehr gute Tisch-Anekdote über ihn. Den DichterBaculard d'Arnaud, welcher später Voltaire'» zu Gefallen ausdes Königs Nähe weichen mußte, soll er einmal bei Tafelgefragt haben, ob er noch immer an Gott glaube und dieserhätte erwidert: /arme « ä erw ar«F
leider ist sie sehr schlecht beglaubigt.
In Kuglers „Geschichte Friedrichs des Großen", 2. Aufiläge, Leipzig 1876 steht auf Seite 351: