Die Franzosen.
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des Kopfes zu ordnen und seine Wangen zu schminken. (Vergl.Berlin; J/crckams cks DamScr^e ckes ckoer/Me-rks
Mo'Ms,- Paris 1888, S. 121 ff.)
Die Guillotine soll Guillotin erfunden haben, er sollouch, was an den Stier des Phalaris (s. S. 65) erinnert,eins ihrer ersten Opfer gewesen sein, ja der sonst so vorsichtigeLichtenberg giebt sogar das Datum der Hinrichtung 14. März^794 an. (Vermischte Schriften 1844, Teil VI, S. 245 f.)
Beides ist unrichtig; die Guillotine ist von A. Louis unddem Mechaniker Schmitt erfunden worden; Guillotin hat diedamals schon bekannte Maschine in der konstituirenden National-versammlung nur empfohlen; zum ersten Male angewandtwurde sie am 25. April 1792; „mit meiner Maschine schneide^4 Ihnen den Kopf so schnell ab, soll er gesagt haben, daßSie es gar nicht merken". Beinahe wäre Guillotin auchdamit hingerichtet worden; als „verdächtig" verhaftet war erschon; aber der Sturz Robespierres (9 Thermidor) befreite'ha; er starb am 26. Mai 1814, allgemein geachtet. Ver-mittelst einer ähnlichen Maschine, damals maimajs. genannt,ist schon 1507 der Doge von Genua, DemetriuS Giustiniani,Angerichtet worden, nachdem König Ludwig XII. von Kränk-lich die Stadt erobert hatte, (-/sän,
Dorre',? m, -rrr'sö 7Vt.
75UZ.) Der Unterschied zwischen der älteren und der9uillotinschen Guillotine ist nach Lichtenberg der, daß diese^n Kopf nicht abhackt, sondern abschneidet. Er bemerkt noch( 1795 ):
>ve, unglücklichen und guten Königs Amme hieß Guillot. Die Sache ist,
Dem Zeitungen trauen darf, gewiß. Ich habe es in mehreren bemerkt gesunden,hj. //"»«geachtet könnte ein lügenhafter Franzos leicht das Ammen-. "rchcn hingeworfen haben, ein Sinngedichtche» daraus zu"°nzen u. ,. w."
Es ist auffallend, daß ihm bei seiner Anekdote nichtbrselbe Zweifel aufgestiegen ist.
Die Sterbestunde Ludwigs XVI. (21. Jan. 1793), die