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doch schon an sich tragisch genug war, hat sich ein gewisserCharles His, damals Redakteur desgemüßigt gesehen mit einem rührenden Wort auszustaffieren;er läßt den Abbü Edgeworth auf dem Schaffst zum Königesagen: „Sohn des heiligen Ludwig, steige auf zum Himmel".Der Abbü hat es nicht gesagt; aber das Wort erschien nochin der Abendnummer desselben Tages und machte Glück.Chateaubriands Schilderung des Vorgangs beruht auf Samsonsdes Henkers Berichten. Die unter dem Namen des letzteren1830 erschienenen „Memoiren" sind ein, jeder geschichtlichenZuverlässigkeit entbehrendes Machwerk L'Heritiers. — Eben-sowenig hat der Abbü Sieytzs, als es sich um die Bestrafungdes Königs handelt, gestimmt, »bt «cr-rs sondern
d. i. ohne weitere Motivierung, wie es inrGegenteil die anderen Deputierten für nötig befunden hatten,nur nro^". Aber gerade dieses nie gesagte sansist, besonders auch in Deutschland ein geflügeltes Wort ge-worden. — Daß die Schauergeschichten der Revolution vonden verschiedensten Händen zugestutzt und, wenn man so sagendarf, verschönert worden sind, läßt sich erwarten: sie sindauch zu einladend dazu. Man berichtet von jungen Mädchen,welche, als Verdun von den Feinden besetzt war, mitpreußischen Offizieren auf einem Balle getanzt hatten unddie deshalb Ende April 1794 sämtlich guillotiniert wurden,so daß es selbst den Henker erbarmte, solche Jugendblütenzu knicken. Nun ist aber die älteste von diesen „Jugend-blüten" 69 Jahr alt gewesen, andere waren allerdings jünger!die jüngste 22; zwei noch jüngere wurden zu zwanzigjährig^Gefängnisstrafe verurteilt, aus der sie Robespierres Sturzbefreite. Eine aktenmäßige Darstellung des Prozesses findetman in der „Gartenlaube" Nr. 4 von 1869; der Gang des-selben war, wie man ihn unter der bestehenden Pöbelherrschaftnicht anders erwarten konnte. Ein Ball hatte überhaupt nickststattgefunden; die Damen waren auch nicht auf einem Triumph