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Die Franzosen.
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sie sind vermutlich von einem Journalisten erfunden — fünfPfennig die Zeile!
König Järome von Westfalen, von dem wohl niemandmehr reden würde, wenn er nicht der Bruder Napoleons ge-wesen wäre, ist eben darum nach seinem Sturze vielfach dieZielscheibe des Spottes gewesen; doch laufen dabei Über-treibungen mit; so schlecht wie sie verschrieen, ist seine Re-gierung nicht gewesen. Besonders e i n e Anekdote erschien mirimmer verdächtig, daß er häufig in Rotwein gebadet habe unddieser nach dem Gebrauchn er kauftwordenwäre,infolgedessen in Kassel niemand mehr Rotwein habe trinkenwollen. Der Rektor der Volksschule iu Koethen, R. Klink-hardt, schreibt mir, sein Vater, Hofmusikus a. D. FriedrichKlinkhardt, habe ihm wiederholt erzählt, er hätte, als er1810—12 in Kassel in Garnison stand, in einer Weinstube,wo er allein noch mit einem andern Gaste Rotwein, alleandern aber weißen Wein tranken, infolge dessen die Bekannt-schaft jenes Gastes gemacht; dieser hätte ihm darauf mitge-teilt, er möge den Rotwein nur ruhig weiter trinken; zumBade benutzter Wein sei es jedenfalls nicht; er sei der könig-liche Kastellan und habe das Notweinbad für den König zubesorgen, welches nach demGebrauch weggeschüttetwerde; auf Veranlassung dieses Kastellans hat sich dannauch der Hofmusikus Klinkhardt die Badeeinrichtung im Schlosseangesehen und die zum Abfluß des gebrauchten Badeweinsdienende Rinne entsprechend rot gefärbt befunden. — EinSeitenstück zu dieser Geschichte erzählt man von — Aristo-teles; er habe in einer Badewanne in warmem Öl gebadetund dann das Öl verkaufen lassen. (Diogenes Laörtius, Arist.Kap. 10.)
Der Sohn Napoleons, der anfangs den Titel eines Königsvon Rom und später den eines Herzog von Reichstadt führte,wurde nach des Vaters Sturze nach Wien zu seinem Groß-