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Die Franzosen.
Kardinal oder dem Abbe Terray gegeben haben soll. Späterehaben es sogar dem Talleyrand selbst in den Mund gelegt— eine Wanderanekdote.
Die richtige Angabe findet sich in den „Erinnerungenalter und neuer Zeit von Ferdinand Graf Eckbrecht-Dürck-heim", Stuttgart 1887, Band 1. Graf Montrond, der in-time Freund Talleprands sagte über die Anekdote zu Dürckheim:
„Das ist ein Irrtum. Im Munde des Königs wäre dieses Wort eine nicht zurechtfertigende Grausamkeit gewesen, deren Louis Philipp unfähig war. Ich alleinkonnte mir mit dem Kranken diese» etwas gewagten Scherz erlauben, weil der Fürstmich zu genau kannte, um nicht zu wissen, daß er nichts Boshaftes gegen seine Personenthielt. Dieser Scherz zwang ihm das letzte Lächeln ab; er starb wenige Tage nachhergefaßt und mit der römischen Kirche in bester Ordnung."
Ist Louis Philipp wirklich als König gewohnheits-mäßig bei schlechtem Wetter mit aufgespanntem Regenschirmdurch die Pariser Straßen gegangen? Heinrich Heine sagt(Französische Zustände; sämtliche Werke; Ausgabe von 1862,Band 8, S. 49):
„Ich weiß nicht, ob Ludwig Philipp sich dieser Äußerungen noch zu besinnenweiß, denn es ist schon lange her, seit er das letzte Mal mit rundem Hut undRegenschirm durch die Straßen von Paris wanderte und mit raffinierter Treuherzig-keit die Rolle eines biedern, schlichten Hausvaters spielte . . .
Nach Carno „Mömoires" S. 237 ist der König im Sep-tember 1830, also bald nach seiner Tronbesteigung mit einemRegenschirm gesehen worden; es könnte aber sein, daß eran dem einen Mal genug gehabt hätte, denn die Parisersollen allerhand schlechte Witze darüber gemacht haben.
Den vielbelachten zahmen Adler, welcher in dem PutschLouis Napoleons zu Boulogne (6. August 1836) eine Rollespielte, hatte nach einem Bericht eines Teilnehmers der Expe-dition, des Grafen Orsi in „Fraser's Magazine" Augustheft1879, Louis Napoleon nicht bestellt; er hat überhaupt nichtsdavon gewußt, sondern ein anderer Teilnehmer, Oberst Parquin,kaufte ihn, als er noch einmal in Gravesend ans Land ge-stiegen, um sich Zigarren zu besorgen, von einem zufällig dortanwesenden Knaben für einen Souvereign. Der Vogel wurdean den Mast gebunden und niemand dachte weiter an ihn, bis