Die Franzosen.
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ihn die Boulogner Polizisten auffanden. Wenn diese GeschichteNapoleon III. später fortwährend unter die Nase geriebenwurde, namentlich von Rochefort, samt dem Speck, den er imHut getragen haben soll, damit der Adler sich bei der Landungauf seine Schulter setze, so kommt dies daher, weil sie wirklichsehr zu seinem Charakter paßt.
Über die Schlacht bei Solferino, welche Napoleon III.mitmachte, berichtete der Moniteur vom 29. Juni 1859: „DerKaiser Napoleon übertraf sozusagen sich selbst; überall warer zu sehen, die Schlacht kommandierend; jedermann um ihnher schauderte vor der Gefahr, die ihm unablässig drohte;er allein schien nichts davon zu merken". Bekanntlich bliebder Kaiser trotz alledem völlig unversehrt; da aber auch vonseinem Gefolge, den Cent-Gardes, niemand fiel, sondern nureinem einzigen die Uniform verletzt wurde, so wußte derMoniteur zur Erklärung dieser auffallenden Erscheinung keinenandern Ausweg, als die beliebte Intervention der Gottheit:„Da ckowk Dior« Ccr s'osk Ao-rÄra? « so-r
Sehr entstellt sind die Berichte über die letzte Zusammen-kunft König Wilhelms mit dem französischen Gesandten Bene-detti in Ems (13. Juli 1870). So war es z. B., umnur eine Nebensache zu erwähnen, gar nicht der Flügel-AdjutantGraf Lehndorsf, welcher die Botschaft des Königs an Benedettiausrichtete, sondern der Prinz Anton Radziwill. Die von derdamaligen napoleonischen Regierung den Kammern gemachtenMitteilungen waren nicht nur übertrieben, sondern geradezuElogen. „Es gab in Ems", hat Benedetti später selbst er-klärt, „weder Beleidigte noch Beleidiger". Der König hatteeinfach abgelehnt, den Gesandten zu ermächtigen nach Paris!U telegraphieren, daß er die Hohenzollersche Kandidatur inSpanien niemals zugeben würde. (Vergl. die Rede desNeichskanzlers von Caprivi im Reichstag am 23. Nov. 1892,abgedruckt im Reichsanzeiger vom 24. Nov.) Dennoch ist