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Die Italiener, die Spanier, die Schweden rc.
nicht)." Die Quelle davon ist Antonio Perez: (Obras^ rglscionss Dä. Oolon. 1676, S. 143); doch ist die Zuver-lässigkeit dieser Angabe mit guten Gründen bezweifelt worden.(Lindau. Darstellungen aus der Geschichte von Spanien.)
Wieder einmal einer ganzen Druse von Treppenwitzender Weltgeschichte begegnen wir bei Columbus. Die be-kannte Geschichte vom „Ei des Columbus", obwohl häufig in„historischen" Gemälden dargestellt, ist ganz unhistorisch, stammtvielmehr von einer volkstümlichen spanischen Redensart, welchezuerst auf den Architekten Brunelleschi (fi 1444) und vondiesem durch Benzoni auf Columbus übertragen worden.Humboldt bemerkt darüber (Kritische Untersuchungen überdie historische Entwickelung der geographischen Kenntnisse vonder neuen Welt; übersetzt von Jdeler, Berlin, 1836, Teil II,S. 394 Note):
„Es ist ungerecht, wenn man den Theodor de Bry anklagt, „diese Erzählunggeschmiedet zu haben" lNavarrcte, cke los Lsxastoles. Tom. I. i>. OXI-I).
Er hat nur das Verdienst, die Scene dramatischer gemacht zu haben, indem er sie andie Tafel des Kardinals Mendoza verlegte. Als Übersetzer des Benzoni fand er dieGeschichte in der Llrstorr» ctÄMmcko Mcovo, Vonot. ISiib liv. I. CUP. 5: „SrAttvr6l»'rsto/Äno tloloMbo ckamcko rcma Lattrrta s» la tavol« l'uovo, Ä^rsorauckocosr rrm 7-000 clell» -runt»". Unglücklicherweise ist an der ganzen Geschichte nichtsWahres: lein spanischer Schriftsteller gedenkt ihrer und man muß sie in gleicherLinie mit dem Pantoffel des Empedoklcs und den: Apfel des Newton stellen. Theodorde Bri> gefiel sich ganz besonders darin, die Bilder, mit welchen er die von ihmherausgegebenen Werke staffierte, zu vermehren und auszuschmücken. Er selbst gesteht,einen Plan der Stadt Sevilla ox iagonio mitgeteilt zu haben, da dem Kupferstecherkein wirklicher Plan zur Hand gewesen sei. Sein Bankett bei dem großen Kardinalmit der Scene, in welcher das Ei eine Rolle spielt und sein „„wahrhaftiges Portraitdes Christoph Columbus" " sind ebenso Erzeugnisse seiner Einbildungskraft, wie seinPlan von Sevilla "
Die Königin Jsabella die Katholische, soll, um dieMittel zur Ausrüstung der ersten Expedition des Columbusflüssig machen zu können, ihreJuwelen verpfändet haben-Diese romantische Nachricht ist widerlegt worden durch Dur 0 :Das -/oMS cD Dsaöek ka Oakokr'ea, kos kVaves cko Oo-"köS«/ ek -§akko lko Madrid 1882.
Aus Ovied 0 , Dkrsko-'ra -raka-'ak -/ c/o-re-'Kk cke kas Drckras,lib. II. Kap. 5 rührt die novellenartige Erzählung her, be-