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Treppenwitz der Weltgeschichte / von W.L. Hertslet
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Die Italiener, die Spanier, die Schweden rc.

Humboldt bemerkt ferner, a. a. O. II, S. 115.

„Diese Fabel von drei Tagen scheint von Oviedo erfunden und auf die Er-zählung eines Matrosen Pedro MateoS, aus der Stadt Higuey gebürtig, gegründetzu sein, welchen ich in dein Prozeß likVobaneM ekel viog. xoi;

klavarreto, lom. I. I>. S84) als eine Person erwähnt finde, welcher Colmnbus „einBuch mit Bemerkungen des Mateos, über jdie Lage der Berge und Flüsse der Küstevon Beragua" weggenommen hatte. Selbst ^ der Zeuge Pedro von Bilbao erwähnt„die zwei oder drei Tage" nur als eines Versprechens des Admirals, nicht als eineihm von der Schiffsmannschaft auserlegte Bedingung und nach dem Tagcbuche desAdmirals gab dieser ... der dringenden Aufforderung Pinzons nach, indem erversprach, die neue Richtung O.S.O. zwei Tage hindurch zu verfolgen.Schon Munoz Llstorra n«svo muncko, lrb. III. §. 7 x. 79) leugnet die Er-zählung von dem aus drei Tage erhaltenen Aufschub, ohne jedoch die Beweggründefeiner Zweifel anzuführen."

Es ist überhaupt ein volkstümlicher Irrtum, daß Colum-bus ausgezogen wäre mit der bewußten Absicht eine neueWelt zu entdecken, was Schiller soweit zuspitzt, daß er dichtet

„Wär' sie noch nicht, sie stieg' jetzt aus den Fluten empor".

Columbus wollte vielmehr die Ostküste von Asien erreichen,von welcher er fälschlicher Weise annahm, daß sie nur 104Grad von der Westküste Europas entfernt sei, während derZwischenraum in Wirklichkeit 228 Grad beträgt; aber selbstdieser Gedanke stammt nicht von ihm, sondern wie jetzt nach-gewiesen ist, von dem florentinischen Astronomen Toscanelli(f 1482), dessen bezügliche Briefe bis vor kurzem nur ineiner zu größerer Verherrlichung des Columbus verstümmeltenWeise bekannt geworden waren, und zwar in einer Biographiedes Columbus (M'sckoE eck rie»-« --ockcrckro-re cckeckckK m'ck« e ccke'/ackckr lckeckck ^4-rr»re>KAckro /). (Vr-'rcko/e-'e Oockombos, die sog.schon öfter erwähnte mÄcr cckeck acknrr>«-rcko, Venedig 1751) fürderen Verfasser, den Angaben des Werkes selbst folgend, manlange — auch, wie wir gesehen haben, noch Humboldt —irrtümlicherweise seinen Sohn Ferdinand gehalten hat, obwohl„ihre Mitteilungen teils legendenhaft, teils geradezu unglaub-lich sind". (Näheres bei Harrisse, D. Ds-'iicrnlckli (lockem,M§cko»'rKlcko-'<ck6§r«^Klck^6, Cevilla 1871.) Columbus soll danachauch die Universität Pavia besucht haben, was nicht sein kann,