Band 
Zweyter Theil [1].
Seite
128
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irF Brun.

drey dieser Mclaus ^ Brun Eine Person seynmöchten, ist uns unbekannt.

Brun, (Niclaus Anton), geb. in Beauvais ,Schüler von Vincent. In der Gemälde - Ausstel-lung zu Paris von 1800. befand sich von ihm:Eine junge Person die dem H. Nikolaus, knieendund zerstreut, eine Wachskerze opfert. Er malteauch Bildnisse und Bauernstücke, und lebte noch1805.

— — (Peter Johann Baptist«), wird in denHandschriften meines sei. Vaters als Geschichts-maler kürzlich angeführt.

— — (Rosalie), vermalteVasseur, Schülerinvon Jsabey, malte um 1800. in Paris Bildnissein Mignatur. Tl^rc.

—, — (Topinus le), ein junger, talentvollerfranzösischer Geschichtsmaler und Schüler vonDavid, der durch seine Theilnahme an einem derKomplotte gegen den Ersten Konsul die Aufmerk-samkeit des Publikums nur allzusehr auf sich zog.Die Tendenz seiner politischen Ideen, und seinesGeistes überhaupt zum Düstern und Schauerlichenwar auch in seinen Arbeiten zu bemerken. EineBeschreibung seines Tods der Gracchus s. manin der Allgem. Runstzeirung I. S. 63—71.

— -- ( le), wird lM Almanach lies Leaux-Hrts von iZoz. unter der Rubrik Lebrun als eindamals in Paris lebender Geschichtsmaler ange-führt , und ein Tod der Dido unter seine beßteArbeit gezahlt. Dieser Künstler war Herausgeberder 6alerie cles kelntres kjgmanäs. Glaublichdürfte er mit obigem Niclaus Anron Eine Per-son seyn.

— — s ) wird lM ^lmsnscli lies

Hrks von iZoz. unter den damals in Paris leben-den Bildnißmalern angeführt.

— — ( le), malte Verzierungen für dieSchaubühne. Er that um 1780 Reisen auf Kostendes Königs von Dänemark . Hennings S. 147.

* — — ( le), der Bildhauer. Späterhinsah man von ihm das Brustbild Pabst Pius VI. im vatikanischen Pallaste. Alsdann wurde er inKönigl. Pohlnische Dienste berufen, und erhielterst in neuern Tagen (1803.) mit dem Epithetoneines berühmten französischen Bildhauers, dieStelle eines Professors seiner Kunst auf der neuorganisirten Akademie zu Wilna . Dann sehr wahr-scheinlich ist in allen obigen Notizzen von einemund demselben Künstler die Rede.

* — — ( ) genannt Conrar. S. Caron

und Conrar.

BrunanroderBrunaud, (Claudia), eineKupferstechern, des XVI. Jahrhunderts, vonwelcher man zwey Bildnisse, von Lazar. Riveriusund von Johann Heurnius (letztres von 1591.)kennt. A.

Brunaudaut. S. Bruarder, mit welchemer, nach der Meinung meines sel. Vaters, sehrwahrscheinlich dieselbe Person ist.

Bruneau, (Ludwig), hat zu London Land-schaften nach Chatelain in Kupfer gestochen, undist wohl derselbe, von welchem (ohne seinenTaufnamen zu kennen) eine Folge von 8 > Aussich-ten in Griechenland anführt.

— — (Robert), ein Kupferstecher zu Ant-werpen ; radirte r 6 n ein allegorisches Blatt Widerdie Calvinische Sekte, mit Calvins Bildnisse.

Brune!, (Jakob). Nach/k. findet sich dieserName als Kupferstecher und Kupferhändler aufmehrern Blättern.

* Bruneleschi, (Philipp), /ü. bemerkt,daß das Bildniß des (1538. geb.) St. Carl Bor-romäus kein Gemälde unsers hundert Jahre früherverstorbenen Künstlers seyn kann.

Brunn.

Brunec, (F. und R-), beydes französischeKupferstecher, welche nach Carl Maratti, I.Egmont u. a. gearbeitet haben. A. und Mrc.

— —' ( )- Im ^Imanack lles Zeaux-

^rts von 1803. wird ein Künstler dieses Namensunter den damals in Paris lebenden Edelsteinschnei-dern und Ornament-Bildhauern genannt.

* BrunelIr, (Gabriel). S. den Art. Mat-thäus Alio.

— — (Joh- Baptist), ein Zierrathenmalerzu Bologna . Er hat die dasige Dreyfaltigkeits-kirche bemalt. Meusel Misc. XIII.

* Brünett«, (Cajetan). Vivares hat nachihm »2. Blätter Ornamente, und H. Fletcher undI. Roque Anderes gestochen,

— — (Horaz ). S. Brun,'.

— — (Johann), von Ravenna, hat zu Rom

Raphaels Bildniß nach einem «narmornen Brust-bilde gestochen. §ec. Lst.

Brunever, (Silv.) Nach einem Künstlerdieses Namens hat P. van der Banc gestochen.

* Brun,' oder Bruno, (Franz), Maler undKupferätzer, geb. zu Genua um 1660, und daselbstgest. 1726. Ratt« zufolge hat er auch nachDominichino gestochen.

— — (Hieronymus), ein berühmter neapoli-tanischer Schlachtenmaler, welchen Lan;«' unterdie Schüler von Jakob Courtois, gen. Bourgignonzahlt. Fiortllo I. 207.

* — — auch Brun, Brünett, undBrunerro, (Horaz ), geb. um 1630, ließ sichzu Rom nieder. Derselbe gehört unter die weni-gen italienischen Stecher, welche bloß den Grab-stichel gebraucht haben, und man sieht in seinenArbeiten, daß er den Styl des F. de Poilly nach-ahmen wollte. Brun, hat nach mehrern italieni-schen Künstlern, wie z. B. nach Andreas vonAncona, (Andr. Mio) und Rutil. Manetti, dannauch nach seinen eignen Zeichnungen gearbeitet.Die Blatter von letztrer Art führt //. und RostIV. 53 - 54 - dieser dann besonders ein seltenesBlatt an , welches 8. Rrttt. 8en. (ensis) (ein sonstunbekannter Name) inv. Orst. öruni 8 en. 80.bezeichnet ist, und einen jungen Helden neben einerjungen Frau, auf einem Wagen mit ,2- Pferdengezogen, vorstellt, dein Minerva entgegen kömmtund ihm einen Scepter überreicht.

Brunias, (A.), ein englischer Maler undKupferstecher, lebte zu London um 1730,, undverfertigte dort mit Farben abgedruckte Blätter,von welchem einen Negertan; auf St. Domiugo,und enäAelliriA matck etc. anführt.

Bruniche, (Peter), Königl. dänischer Kanz-leyrath , Historien - und Bildnißmalcr, Mitgliedder Akademie zu Kopenhagen 1776. Er war auchein Ehren - Mitglied der Künstler-Akademieen zuFlorenz und Bologna . Bruniche machte sich durcheinen Prometheus und durch die Copie einer For-tuna nach Guido Reni, in dem Kapitol zu Rom ,rühmlichst bekannt. G. W. Baurenfeind, I. M.Bernigeroth u. s. w. haben nach ihm gestochenHenning S. 138.

Brunn, (A. F.) Mit diesem Namen ist einBlatt bezeichnet, auf welchem der Heiland aneinem Berge, in Begleit eines Engels, einerFrauensperson, auch des Satans und seiner Ge-nossen, vorgestellt ist. ük.

— — (C.), ein deutscher Maler, nach wel-chem M Bernigeroth das Bildniß des Gottesge-lehrten Joh. Chr. Mylius gestochen hat.

— — (D.), ein Kupferstecher zu Srrasburg,