Cagli , (Niklans da), Baptist da Bo-logn«, Grisello Tommaso, zJi'clausund Anton Fiorentlni und Ambrosiu sFrancese. Alle sehr gute Bildschnitzer, habeni 5 Z 5 . unter der Aufsicht von Stephan da Bergamo,auch einem Künstler, nach hinterlassenen Zeichnungenvon Raphael , an den Stühlen des Chors in derSt. Peterskirche zu Perugia gearbeitet.
Caglieri , (Liborio), ein Goldschmied zuNom,schrieb: Lomxsriüio äella vite lle saMi . Oreücl sAr^entieri.
Laglioni, (Johann), ein übrigens unbekann-ter Maler, der für sein Vergnügen ein Blakt:Aloysius Gonzaga im Himmel, geätzt hat.
* Cagnana oder Caniana, auch de C<r-rrianis, (Joh. Baptist). A. Faldoni hat nachihm St. Peters Martyrthum für ein Bruderschafts-Billet gestochen, 8. V. üe OarriattA.
Cagnoni, (D.), ein italienischer Kupferstecher,dessen Namen sich auf einem Bildniß des KönigesVictor Amadeus von Savojen, und dann auf einemandern (?) Blatte, nach Alex. Turchi gestochen,findet,
Cajarano, (Joh. Bapt.) S. Gantano.
Cajee, (Anton), ein Juwelier und Churpfalzi-scher Münzwaradein, hat aber auch Schaumünzenverfertiget, worunter die Medaille auf das großeFaß zu Heidelberg ist. Cajet starb daselbst i/zz.Aamml. berühmrer Medailleurs bi". zig,
Cajeranus Urbinas. Ein Kupferstecherdieses Namens hat ein Brustbild des Heilands mitDornen gekrönt, nach Guido gestochen. L
Carllard, (Jakob), ein französischer Gold-schmied dieses Namens, nach welchem Casp. Jsaakzu Paris 1629. eine Folge von Ornamenten gesto-chen hat. L
Caillor, (Anton), ein Schüler von Battoni,stellte die Geschichte der Delila in einem Gemäldedar, welches bey einer öffentlichen Ausstellung zuParma 1734. vorzüglich gerühmt wurde. Meus.XXIII. Z> 8 .
Caimox oder Caymox, (Balthasar), einKunsthändler in Nürnberg , der, wie aus seinemvon Dietr. Krüger gestochenen Bildnisse erhellet1635 im 52. I. seines Alters verstorben ist. Mankennt ein Blatt, welches die Auferstehung vorstellt,und: Oarmo-r exc bezeichnet ist. //. der diesenund den folgenden Cornel. Caimox auch unter Cay-mox, unter letzterm Namen mit gewohnter Flüch-tigkeit anführt.
—. — (Cornel), Maler und Bildhauer, geb- zuNürnberg 1594. starb zu Antwerpen l6>8. Seinvon ihm selbst gemaltes Bildniß hat ein Ungenann-ter (^v. 6. k. bezeichnet) 1615. in ismo. gesto-chen. Z)
Cajo, (I.), ein sonst unbekannter Maler vonWurzburg . Ein, mit Figuren begleitetes anonymesBildniß 4 to. in Holz geschnitten, trägt nämlich,nebst der Ch'ller eines in einem H. stehenden U.die Umschrift: )acobo Lsjo pickor ^Virceb. Lens-üictio Oominl llivites sacit.
Carre, ( ) ein französischer Bildnißmaler,
nach welchem P. Landry 1631. gestochen bat.
. *Cairo, (Ferdinand). Mit Born und andernübte er zu Brescia den leichten Styl seines MeistersFranceSchini. Dort findet sich seine beßte Arbeit.
11. 9. Z77. Er lebte noch 1713.
. * <tar'ro, (Franz) L) giebt sein Geburtsjahrt" r 593 - und sein Todesjahr (durch einen Druck-fehler) in l 6 r^. an. Sein Artikel im Lexikon istso zu verbessern: Daß er seinen Meister Mazzu-chelli in der Richtigkeit der Zeichnung (statt: in dersanlichkeit) weit übertreffen habe. „Er war'' (sagt
Ccrlandra. 139
Lanzr II. ^67.) «ein grandioser Maler, und einColoriste, der auf den Effekt arbeitete, womit erindessen einen zarten Pinsel, eine Artigkeit derFormen, und eine Grazie des Ausdrucks vereinte,welches allen seinen Gemälden das Gepräg einesSryls aufdrückte, der durch seine Neuheit über-raschte. Nur wollte man ihm bisweilen einigeDunkelheit vorwerfen." Dieser Schrifsteller so-wohl als Torre und Kcaramuzzia führen vieleseiner Arbeiten in Mailand an.' So z B keinevier HH. Stifter zu St. Victor; seine in St. Carlin heiligerkiebe entbrannte Thcresa; seinen St-Taveezu Drera, und so viele seiner wahrhaft TirianischenBildnisse, die man in Mailand, Turin u. a. findet.Er unterrichtete zwey seiner Söhne in der Kunst.Sein von ihm selbst gemaltes Bildniß befindet sichim Museum zu Florenz . In einer nach ihm von I.Cotta gestochenen Thesis, welche das OpferJephta'svorstellt, wird er: UcrZo. filtto. et 8cuipr. ge-nannt.
Cairon, (G.), ein Kupferstecher, der durchein Blatt nach Ann. Caracci bekannt ist, welchesanführt, ohne dessen Gegenstand zu bezeichnen.
* Caisser, (Heinrich de). S. Reyser.
Caivan, (Niclaus), ein Stukkatur-Künstler,arbeitete im Schlosse zu Berlin um 1701. Mcolai.
Calais , ( ) ein französischer Künstler er-
hielt im I. 1803. einen Entschädigungsprcis fürden Entwurf eines Denkmals auf die Wiederher-stellung des katholischen Gottesdiensis, im Facheder Malerey.
— — ( ) ein, wie es scheint andrer Künst-
ler dieses Namens wird im Almanach lies tleanx^Arts von »805. unter den damals zu Paris leben-den Baumeistern angeführt.
* Calam, ( ). Die beyden Brüder dieses
Namens werden anderwärts auchLalamy genannt.
Calamare, auch Callamar, ( " ) einPensionnair der französischen Maler - Akademie inRom , arbeitete im I. 1802. an einem Modelle zueiner für die cisalpinische Republik bestimmtenStatue in Colossal - Größe, die Bonaparte alsAchill vorstellen soll. Der Kopf des Helden ist dem-jenigen von Chaudot in Paris nachgebildet Cal-lamar schien mit Canova's um die nämliche Zeitangehobener ähnlichen Heldenschöpfung wetteifernzu wollen; und man erwartete von diesem Kampfeordentliche Faktionen, die, zumal unter welschenKünstlern bey solcher Gelegenheiten leicht zu ent-springen pflegen. Fernow. Neuere Nachrichtensprachen noch, wie es scheint, von einem andernModelle einer solchen Bildsäule des Kais Bonarparke, welches denselben nackend und das Para-gonium in der Hand vorstellt, das in 1805. zu Rom ausgestellt wurde. Auch bey der dortigen eigent-lichen Kunstausstellung desselben Jahres sah manvon ihm eine lebensgroße Figur in Gyps: DieUnschuld, welche eine Schlange erwärmt, und eineSkizze: Ulyß, der den Astyanax^, des Geschreyesseiner Mutter ungeachtet, wegträgt. Dann führtLandon (Annal. II. 49) ebenfalls von ihm dasGypsmodell eines sterbenden Hyacinths an, wel-ches im I- X zu Paris ausgestellt wurde, undwovon er eine Abbildung giebt, welche wirklich seindarüber gefälltes Urtheil vollkommen rechtfertigt:„Die Zeichnung ist rein; die Umrisse sind correkt,die Verhältnisse sehr schön; die ganze Figur vollGrazie; und Alles berechtigt das Publikum zu gros-sen Erwartungen von dem Talent dieses jungenKünstlers."
* Calamis, lebte in der achtzigsten Olym-piade ( 458 - I vor C. G.). Nach Srrabo 6 «c>xr.I.. VIII. verfertigte er, neben andern», einen Aessculap aus Elfenbein.
* Caland 0 n. S- Callandon.
* Calandra, (Johann Baptist). Derselbe
Es