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wahrscheinlich auch der Popularität ihres Jnnhaltswegen, nachgestochen. Der p. Huffon hat seinLeben beschrieben (8. karis 766.)
<t allst, (Jakob), ein geschickter Stahlschnei-der des Herzogs von Lothringen , lebte noch 170z.Samml. berühmter Medailleurs 527.
Calmot, (Niclaus), war Königl. französischerBuchdrucker, und Dominotier (?) in Figuren undGeschichten. Derselbe arbeitete zu Paris um 1622. L)
Caloigne, (Joh.), geb. zu Brügge (Depart.Lys), Schüler von Chaudek, erhielt iZoz den zwey-ten Preis der Sculptur des National-Instituts zuParis , damals 24. I. alt. Den Gegenstand s.Giraud (P. F. G.)
Calomaro, (Bartholome). SoneiMtLanzi(II. ig6.) einen Maler der venetianischen Schuledes XVII. Jahrh, der kleine Prospekte und Land-schaften mit wohl componirten nnd lebhaften Figu-ren , in einem zwar nicht sehr kräftigen und aus-gefeilten, aber doch angenehmen Styl gemalthaben soll.
Calori, (Raphael). So nennt Lanzi (II.256.) einen alten Maler derModenesischen Schule,von dem man Nachrichten zwischen 1452. und 74.kennen, und der neben anderm für den HerzogBorso gearbeitet haben soll. In Sassuolo, beydortigen Kapuzinern, dann befinde sich von ihm eineMadonna in ganz guter Manier für die damaligeZeit.
* Calsu, (Benjam) S. <5alau.
* Calvare, (Dionysius). Bey /?. liest mansein Todesjahr um fast ein Jahrhundert zu frühangegeben. Mit seinem Lehrer Sabbatini gieng ernach Rom , arbeitete dort mit ihm, doch nur kurzeZeit im Vatikan, kam alsdann nach Bologna zu-rück, und stiftete hier seine neue Schule, die vonzahllosen Zöglingen besucht wurde. Man rechnet,baß an die 137. junge Maler in derselben unter-richtet worden. Diese Schule machte eine Zeitlangderjenigen der Carracci den Rang streitig, undsetzte sich der durch sie bewirkten neuen Aufklärungin der Kunst, mit Gewalt und List — doch endlich— selbst des Schutzes eiteler Großen ungeachtet—umsonst entgegen. Da er niederländisch colorirte,so sah die Schule von Bologna , welche in diesemTheile der Kunst in Verfall gerathen war, ihn alsdießfälligen Restaurator derselben an. Dage-gen war ein gewisser Manierismus in seinen Figu-ren, denen es theils am erforderlichen Anstaubegebrach, und die dafür in heftigen Bewegungenausschweiften. Das erste war ein Gebrechen seinerZeit; das zweyte die Frucht seines stürmischenTemperamentes. Seine Kunstjugend sott er übri-gens mit großem Fleiß unterrichtet haben. Unterseinen großem Arbeiten rühmt man besonders sei-nen St. Michael bey St. Petronius, und seinFegefeuer alle Grazie zu Bologna . Dann soll erfür italienische sowohl als für niederländischeNonnen eine Menge kleiner Kabinetsstücke in ihreZellen gemalt haben, wobey ihm seine SchülerGuido und Albano fleifstg behelfen waren. LausrII. 2. 54. Mehrere nach Calvart gestochene Blätterführt an.
* Calvetti, (Albert). Derselbe war weitunter seinem Meister Celesti, und befolgte dessenStyl nur theilweise. Lamsi 11. 202. D Gratianihat nach ihm das Bildniß von Marc Giustiniani,Bischofs von Torcello gestochen.
* <talvl, tAugustin), LazarusundPantaleonsVater, dessen im Lexikon unter ihrem Artikel nurbeyläufig Erwähnung geschiehet. Er blühete um1528. » Ein verständiger Maler der alten Schule"(sagt II. 2. 288)- »Derselbe war unter denGenuesern einer der ersten, der, statt auf goldnen,auf gefärbten Grund malte."
-- — (Jakob Alexander), genannt Sordino,
Camassei.
Maler und Schüler des Joseph Marotti. JrtBologna findet man viel fleißige Stücke von ihm.Meusels Misc. XIII. S. 52.
alv 1, (Julius), genannt Coronaro, ein Malervon Cremona , starb 1596. Man siehet von ihmAltarblatter in den Kirchen St. Dominikus, St.Salvator und St. Sigismundus zn Cremona u.s. w. Nach ihm vermuthlich hat I. Fabri gesto-chen. „Man würde" (sagr ^«2- II. 375 nachZaift) »seine Arbeiten mit den minder guten vonLrokti verwechseln, wenn solche nicht mit seinemNamen bezeichnet wären " La--to/r II.
— — (Lazarus und Pantaleon). panralesn,der ältere, starb 1595- Man würde ihn nichtkennen, wenn er nicht seinem Bruder bey dessenhäufigen Arbeiten hülfreiche Hand geleistet hätte.Diese Arbeiren bestuhnden hauptschächlich in Verzie-rungsmalereyen, gefärbt, oder Grau in Grau,für Kirchen und Palläste, aller Art, von deneneinige vortreflich sind; wie z. B. diejenigen amPallaste Doria (jetzt Spinola), mit Gefangenen inverschiedenen Stellungen, die für eine wahre Zei-chenschule angesehen werden; dann seine Enthalt-samkeit des Scipio im Pallaste Pallavicino alZerbino, u. s. f. Nackendes malte er (selbst nachMengs Zeugniß), bisweilen so gut als sein Mei-ster Buonacorsi. Dabey aber war sein Charakterhöchst verächtlich. Er vergiftete aus Neid einenjungen Künstler, Joseph Borgone. Das Bild diesesElenden — der denn doch roz. Jahre erreichenmußte — von Guidotti gestochen, s. bey Sopran,.
* Ealza, (Anton). Einige setzen sein Todes-
jahr in 1714 P.Palmieri hat nach ihm etliche Feld-schlachten geätzt, welche bloß mit ?. ?. k. bezeich-net sind. Calza vereinigte in seinen Werken dieManieren Bourgignons und Caspar Dughcts. Mansieht häufige Arbeiten unter seinem Namen zuFlorenz, Mailand und Bologna ; worunter aberauch viele von der Hand seiner Schüler seyn mögen,die solche copirren, und ihnen durch mannigfaltigeAbänderungen in den Gruppen den Reiz der Neu-heit zu geben wußten, II. 197. Fisrill-
I. 207.
— — (Franz), Maler.^ In einigen Kirchensiehet man geistvolle Altarblätter von seiner Hand.Meusels Misc. XIII. S. 52.
— — oder Ca Iz e, (Joseph). S. (sunnmg-ham. Der irgendwo genannte E. Ealze ist eben-derselbe.
Calzars, ( ) Baumeister , verfertigte 1325
die prächtige Pforte der Stadt Verona , welchenach seinem Namen genennt, und mit vierlateinischen Versen beehrt wurde. Sie ward abernachher wegen Veränderung der Gebäude geschlis-sen, und sieht man davon nur noch einige Rudera-Oü»-om'con.
Ealzi, (Johann BaptisiaX Nach einem sonstunbekannten Maler dieses Namens hat. Fr Zucchieinen Alex. Saulius, der das Kreuz predigt, ge-stochen. Mrc.
* Caina sser, (Andreas). Lanz, (I. 489—90)der übrigens von diesem Künstler ungefähr so wiedas Lexikon urtheilt, rühmt von ihm ganz beson-ders eine aus wenigen aber zierlichen Figuren be-stehnde Abnehmung vom Kreuze, in der Kapuziner-Kirche zu Rom . Sein Todesjahr wird verschie-dentlich , in 1645- 48 - und 49. angegeben. Meh-rere nach ihm gestochene Blätter zeigt /?. an. SeinTriumph Constantins von Faraon. Aquila soll einKapitalblatt seyn. Er selbst hat eine sitzende Ma-donna, mit dem schlummernden Kinde, bey ihrder H. Joseph und der kleine Johannes geatzt;ein seltenes Blatt.
— — (Carl). will einen Kupferstecherdieses Namens kennen, der nach verschiedenenMeistern gearbeitet habe.