Dedolle.
Früherhin war er um die Jahre r-zr. bis 1740.Hcrzogl. Braunschweigischer-Lüneburgischer Münz-meistcr. ^c.
Dedolle/ ( ). So Wird im tllmanacli
lies öeaux-^rts von 1803. ein damals in Paris lebender Baumeister genannt.
Deers, (C.). So nennt die Handschrift mei-nes sei. Vaters/ ohne weitere Bemerkung/ einen hol-ländischen Landschaftsmaler.
Defassin oder Fassen, ( ) Ritter, ein
Landschaftsmaler von Lüttich , studirte zu Rom ,wo die schönen Aussichten sein Genie entflammten,Die Natur scheint in seinen Gemälden zu athmen.Er blüherc um 1730. Meusel Misc. XV. 150.
Deforges, ( ). So wird im Hlmimsck
äss keaux-/4rts von iZoz. ein damals ,'n Paris lebender Baumeister genannt.
Defraine, (Johann Florentin), ein Künstlervon Lüttich , dessen Gemälde in Vorstellung ver-schiedener Schmiede-Arbeiten bestehen. Er arbeiteteum 1730. zu Paris . Delaunay hat nach ihm einBlatt: 1 'H.cts ä'Humanitö, gestochen. Mensel.
—, — (L.), Maler und Direktor der Akademiez» Lüttich um 1730. C. G- Guttenberg hat nach ihm1736. ein Blatt gestochen, das die Aufhebung derKloster in den östreichischen Erblanden vorstellt.
— — ( ). Ob es einer der beyden Obi-
gen, oder ein ganz andrer sey, der im I. iZoS.in öffentlichen Blättern als Professor (äs kiAures)an der Lcols gratmte äe Dessin zn Paris erschien,ist uns unbekannt.
Defrance, (Leonard), ein Maler von Lüttich ,im Geschmacke von Teniers . Mensel II. nennt ihn(r?89) Mitdirektor der Maler- und Bildhauer-Akademie daselbst. Hinwieder heissen öffentlicheNachrichten, die seinen Tod (1805 ) melden, ihn:Den ersten Lehrer der daselbst kurz vorher von derfranzösischen Regierung gestifteten Zeichenschule,starb 1305.
— — (Ludwig). Nach einem uns sonst unbe-kannten Künstler dieses Namens führt der Gant-katalog von Vrandes Abolition lies Douvents s).I'Lmpereur, ein schönes Blatt von C. G. Gutten-berg (1736.) an.
^ — S. auch Defresne.
— — ( ). S. auch den Art. Dceppe.
Defrenaud, vielleicht du Fresnoy,( )<>n Bildnißmaler. F. Chereau hat nach ihm inKupfer gestochen.
,Defresnes,( ). So nennt (1790.)einen neuern Künstler von Paris , der für diepittoresaue cke Xaples et lle Klcile ge-zeichnet habe.
Defray, (I), ein um rZo^f zu Paris leben-oer ursprünglich holländischer Künstler, von demMan im XXVII. Hefte des IVlusee Lftsn^sis diejunger von Emaus nach Rembrandt , nach demAngina! im kouvre beydes gezeichnet und gestochennnder. In einer festen, kräftigen Manier hat der-so wie in mehrern andern seiner Blätter dieSchönheit des Urbilds mit Geist und Empfindungausgedrückt. Allg. Lunstz. 2^5.
Degen, (Dismas ), ein mittelmäßiger Schlach-«n - und Perspektivmaler zu Potsdam . Er malteaber auch Bildnisse. Ob besser, ist uns unbekannt,rucolal.
(I I Conrad), ein Maler, nach wel-^^ von 2 A Seupel gestochene Bildnisseounkeler Namen anfuhrt.
^^bgener, ( ) ein Baumeister, durch
Elchen Churfürst Friedrich Wilhelm das in 1637.von den Schweden verbrannte Schloß zu Schwedt
Deibel. 26?
in den I. 1646. und 47. neu erbauen ließ.Nikolai.
Deggeler,( ). So nennt die Handschriftmeines sei. Vaters einen Geschichtsmaler zu Mün chen , der bey Andreas Wolf gelernt habe.
Deggler, ( ). Und so einen zu Prag ,
nach welchem Wening ein dortiges Alkarblatt ge-stochen habe.
Deghend, ( ). So wird in Meus.
Archive (IV roo.) ein französischer Kupferstecher,und zwar als berühmt genannt, der für Mirysbildliche Geschichte der römischen Republik gear-beitet habe.
Degle, (Franz), von der oberen Clause ausTyrol gebürtig; lernte bey seinem Oheime, einemgeschickten Maler zu München (vielleicht dem obigenDeggeler). Er ließ sich um 1736. zu Frankfurt am Main haushablich nieder, wo er bey Anlaß derKaiser!. Krönung Carl VII. ihn und andere hoheHerrschaften schilderte. Auch malte er für die da-fige Kapuzinerkirche zehn große PaffionStafeln ineinem sehr guten Geschmacke, und starb 1745.beynahe ^0 I. alt. H. G Hüsgen S. r 49
* — — (Franz Joseph), geb. zu Augsburg 1724. Derselbe malte besonders Bildnisse; in-dessen kennt man von ihm auch Freskogemälde,wie z. B. in der Kirche des Bischof!. Augsburg .Fleckens Ketterschweng bey Kaufbeuren. Meus.II. Derselbe, so wie fts. der von ihm etliche vor»E. Haid und I. G. Saiter gestochene und inSchwarzkunst geschabte Bildnisse anfuhrt, scheinenihn (1790.) noch unter die Lebenden zu zählen.
Degler, (Johann). So nennt ftk. einen Ma-ler, nach welchem Leonh. Heckenauer eine von demKaiser Josephs, dedizirte Karte von Hungarn gesto-chen habe.
Deglin, ( ). Und so die Handschrift mei-nes sel Vaters einen andern, nach welchem er einvon Martin in Schwarzkunst geschabtes Bildnißdes Generals Eüiots kannte.
Degmaier, (I. D-). Und so wieder /k.einen Kupferstecher, der um 1772. ein Blatt nachC. Netscher gestochen habe.
* — — (Philipp Andreas). Derselbe starb1771. im 60. Jahr seines Alters, kennt vonihm, ohne Namen des Malers, ein Bildniß desGottesgelehrten H. A Degmaiers, wahrscheinlicheines Herrn Vetters (1732.), und: Die fünfSinnen.
Degrid ismas, ( ) malte um 1737.
Pflanzen mit schönen Insekten. L- v. w.
Dehling, ( ) ein deutscher Bildnißmaler,
arbeitete um 1804.-Doch, so eben bemerken wir,
daß derselbe mit dem schon oben angeführten Daeh-ling, oder Dahlmg, nach welchem Bolt gestochen,zuverläßig derselbe ist.
Dehn, (Hans von), genannt Rothfelser;baute um 1550. zu Dresden in der Kreuzgasse einansehnliches Haus, welches unter dem Namen derFrau Mutter Haus bekannt ist.
Dehne, (Joh. Christoph), ein Kupferstechervon Nürnberg , lebte in dem xVlll. Jahrh. Manhat von ihm verschiedene Bildnisse von Aerzten,(eines derselben scheint von i?Z 3 . datirt), dann vonBuchhändlern, für das Werk: Icones UchUoxo-larum et D^xo^raykorum. kol.
* Dehrigs, (Sophonias) S. Derich.
Der, (Matthäus), ein treflicher florentinischerCiselirer des XV. Jahrh. Lanrr I. 78. nach den/.ettte 1 . II. p.
Deibel, (Joseph), geb. zu Forau in Steyer-mark 1716. ward Chursächsischer Hofbildhauer zu
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