s6g Dej'oux
Delarive.
Dresden 175a. Früherhin arbeitete er zu Berlin ,unter Naht und Devenu. Man sieht von ihm vielschöne Arbeit in Holz zu Dresden , wo er auch dreyseiner Söhne in der Kunst unterwies. LellerS. 33 -
Dej 0 ux, ( ) ein französischer Bildhauer,
der schon um l? 79 . als Mitglied der Königl.Akademie zu Paris erscheint; wahrscheinlich der-selbe, der seit der Revolution von Neuem auftrat,und irgendwo ein Gießer genannt wird, der (1796)die 27. Fuß hohe Statue des Ruhms auf derSpitze des Doms des bekannten Pantheons inBronze ausführen sollte; von dem hienachsi der/Ilmunack äes keaux-^rts von 1803. einen Ca-tinat, und die von Achill entführte Briseis, dieNouvelles lies /rrts IV. 137. aber eine im I.XIII. ausgestellte sehr schöne Büste von Alexanderdem Großen anführen, und bemerken, daß er sichdabey mehr an ein Ideal seines Helden, als andie bisher von ihm belaßten Bildnisse gehalten habe.Zufolge des Dekrets der fränkischen Regierung vom23. Jan. 1303. ward dieser Künstler zum Mikgliededer vierten Klasse der Schönen Künste zweyterSektion (der Bildhauerkunst) des National-Insti-tuts zu Paris erwählt, und damals zugleich Pro-fessor der Spezialschule der Malerey nnd Sculpturzu Paris .
Deisch, (Matthäus), ein Schwarzkunststechrrund Kupferätzer, geb. zu Augsburg 171k Seit7740. (und noch 1769.) arbeitete derselbe zu Dan zig , wo er eine Menge Bildnisse, sowohl nachseiner eigenen Zeichnung, als nach andern, wiez. B- nach Grooth, Wessel u. s. f. in Schwarzkunstgeschabt. Auch kennt man von ihm Sammlungenvon geatzten Prospekten und Ausrufern von er-mcldttm Danzig . Bernoullll I. 266. und //. woMehreres von ihm speziell verzeichnet ist. Nochnennt Mensel II. von ihm: Die Rufe von Danzig auf 40. Blättern, und ein Paar große Stücke nachCartons, welche Andr. Stech zu Tapeten, welchein den Niederlanden verfertigt worden, gemalthatte. Er lebte noch um 1789-
Dek, ( ). So nennt die Handschrift meines
sel. Vaters einen Kupferstecher, der nach Vernetgearbeitet habe.
* Dekker oder D e cker, (Franz). // nenntihn einen Bildniß und Landschaftsmaler. Ob erihn aber, in dieser letzter» Eigenschaft, nicht miteinem Johann Dekker verwechsle, den das Lex.unter dem Artikel Jakobs de Dekker nennt, istnoch die Frage. Wie dem immer seyn mag, führter dann nach ihm ein Bildniß des Theologen Joh.Alberti von Houbracken und drey Landschaften vonDequevauvillicr, T., Major und P. Mazel an.
* Delabarre, (Paul). S. Barre.
Delabaree, ( ). So nennt//. Gott weiß
welchen Ehrenmann, der nach D. Teniers gestochenhaben soll.
Delaborde. S. Borde, (Johann de),—wenn man nämlich cille Flüchtigkeiten von //. nach-weisen muß, der untsr ersterm Namen zwey vonGantrel und P. Simon nach diesem Maler gesto-chene Bildnisse anführt.
Delachaussee, ( ). So wird im ^ 1 -
nmnscti <le8 6eaux-.Xrtrr von lZoZ- ein damals inParis lebender Baumeister genannt.
Delafontaine, ( ). Und so ebendaselbst
ein Bildnißmaler.
* — — S. auch Fontaine. ..
Delagardeere, (C. M-), wird im -Uma-nsck Ü68 öesux-)(it8 von 1803. unter den damalszu Montpellier lebenden Baumeistern, und die Arz-neyfchule daselbst als eine seiner Bauten angeführt.In dem VIl. Hefte des Hecueil ü'^rcliltectursvon Detournelles sieht man von ihm den Planund Aufriß zu einem schon 1791. von der Akademie
der Baukunst ausgeschriebenen Monumente, Mira-beau's Andenken geweiht, womit er damals densogenannten Nacheiferung-Preis erhielt; und inLandons Annal. (11.74-75-) die Beschreibungund Abbildung im Umrisse eines für die StadtBlois bestirnten Denkmals f.d. Tapfern, welche ausdem Loir - und Eher - Departement den Tod fürsVaterland gestorben waren; von welchem es dort(mit Recht) heißt: „Das Ganze ist überaus ein-fach; die einzelne Theile und ihre Verhältnisse sindangenehm, und der Endzweck ist sehr deutlich undbestimmt ausgedrückt." Während der Republik trug er den Namen eines pensionnirten Baumei-sters derselben. Dann ist er auch als Schriftstellerbekannt, und führt nämlich oben erwähnter Alma-nach von ihm: 1e nouveau Vitriole , und Ersch ,im Supplemente seiner Vrance litteraire 8. V. jaIL88ai 8ur In re8tauratiou üe8 pillers
öu Oüme 6u pantdeon strnnhsm. Z- 7Y8- haupt-sächlich aber die: Kuine8 äs ?se8tum ou stnsi-6oms, 1ovöe8, me8uree8 et <leerite8 8ur Ie8 iieuxen l'an 2. §r. I'ol. 799. an; die er selbst um 1790.mit größter Genauigkeit aufgenommen hak, unddas vollständigste Werk über diese bewundernswür-digen Ueberreste der griechischen Baukunst sind.In noch neuern Tagen endlich gab er: dlouvellegrö^Ie8 pour la prutigue 6u Uebeln et 6u lavizlle l'/Ircliitecture civile et niilitaire. 8. ?ari8 goz.
Delakstre, ( ). So wird im dlmanacl,äe 8 Keaux-^rt 8 von 1803. ein damals in Paris lebender Bildhauer genannt, von dem sich einePsyche und Amor in der Galerie des Erhaltungs-Senates befand.
Delalande, ( ). So nennt//. einen
Kupferstecher zu Paris , der nach Baudoin, Rubens u. a. gestochen habe-
Delamarre, ( ) ein Künstler dieses Na-
mens wird IM -Umarmest llsg Keaux-^rt8 von»803. unter den damals zu Paris lebenden Malernvon häuslichen Scenen genannt.
Dekane, (Salomon), geb. zu Edimbmg1727. einer der größten Landschaftsmaler, der esganz durch sich selbst, ohne alle Anleitung gewor-den ist. Er machte verfchiedne Reifen durch Frank reich und Italien , wo er die reizendeste Aussichtenaufnahm, und mit schöpferischer Kraft auf Lein-wand darstellte. Um 173«. hielt er sich mit LordBeauclerc zu Wöllenburg, nahe bey Augsburg,auf, wo seine Gemälde von Kennern bewunder!wurden. Sein Pinsel ist voll Kraft und Feuer,sein Perspektio vortreflich, und die Luft sehr ange-nehm. Er verstand vollkommen die Kunst, dieNatur in ihrem Glänze und Schönheit darzustellen.L- von NNnkelmann.
Delanoi'x, ( ). So wird im, olnmnscil
ste8 6saux-Htt8 von >803. ein damals in Paris lebender Baumeister genannt, welcher die Stelleeines Architekten der bürgerlichen Gebäude be-kleidete.
Delaporte, (Eugenie), könimt im Almanachäe 8 öeäux--Irb8 von »803. unter den.damals znParis lebenden Bildnißmalern zum Vorschein. Ar-beiten von ihr sah man auf der Kunsiansstcllungdes I. XII. Sie scheint eine Schülerin vonnault zu seyn. Lons. FioriUo III. 506. u. 526.
* — — S. auch porre.
* Delaram, (Franz), den auch das Suppl^menk des Lexikons, unter diesem Namen, ai»einen Kupferstecher anführt, der um 1610. in^land gearbeitet habe, ist der nämliche, der fEim Hauptwerke, unter Raine ebenfalls ersaM,!und dessen Artikel wir seiner Zeit unter dieiemergänzen wollen.
Delarive, (N-), Maler von Lille . NaAdiesem uns sonst unbekannten Künstler hat(1787.) Olemence üe Henri IV. ein schönesin Farben gestochen. Rost VIII. 348 .