Band 
Zweyter Theil [1].
Seite
269
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Delarive.

Delarir> e , ( ). So wird im (Umanäck

lit-8 Leaux-^rts von 1805. ein damals in Paris lebender Künstler unter den Landschafts - Marinesund ArchitektursMalern genannt, der wahrschein-lich mit dem berühmten Genfer-Landschaftsmalerde la Rive nicht zu verwechseln ist.

S. auch Kive.

De karre, (Johann Maria), Stecher mit demGrabstichel und in Crayon s Manier, geb. zu Absbevilie 1746. Nachdem er einige Zeit zu Paris gearbeitet hatte, gieng er um 1770. nach London ,wo er sich unter der Leitung von Bartolozzi vorzüg-lich auf letztre Manier legte, und in derselben eineziemliche Anzahl sowohl Bildnisse als historischeBlätter, besonders nach Angel. Kaufmann, dannauch nach Cochin, C- Netscher, Stothard, Weatlyu. s. f. lieferte, von denen mehrere (bis auf 1785.datirt) bey Kofi VIII. 305-6. verzeichnet sind.Eine Cacilia von ihm, in punktirker Manier, nachEuercino, nennt Füßli II. 352. (doch, wie esscheint, vornamlich des Urbildes wegen), ein merkswürdiges Blatt.

* S. auch Lartre.

Delarrs, ( ). Von einem Maler dieses

Namens führt rJorhnagel eine fleiffig

und fein ausgeführte badende Venus an.

Delaunay, (Anton). So nennt Lk. einenKupferstecher zu Paris , geb. 1743. welcher viel fürBuchhändler gearbeitet habe.

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mit Niklaus) Mitglied der Akademie zu Paris gewesen, nachher in 1730. auch in diejenige vonKopenhagen aufgenommen worden sey, und dortden Titel eines Königl. Dänischen Hofkuvferstecherserhalten habe. Eben so wahrscheinlich ist es immerder nämliche Delaunay, den der Almanach -iesLeaux-Hrts von 1803. noch unter die damals zuParis lebenden Kupferstechern zahlt, und vonwelchem endlich die Xc>uvclle8 60s ^rts IV. 152.s. v. K. Delaunay, noch 1804. einen Triumphder H. Agnes, nach Pietr. di Cortona anführen,den er damals für das XXX. Heft der Nableauxetc. <ie la 6 alerie 6 e klorence geliefert hatte. Indem Jntelligenzblatte des Journals der bilden-den Künste S- 6. wurde durch H. Frauenholz(i?95-) von diesem Künstler gerüget, daß von demsselben so eben Copien von zwey Blattern nachWest: Ol. Eromvvell 6 is 8 olvin§ tbs IvnZ kar-lement, von Hall, und: eüarles tke anä Dan-on tüe keaeh at Dover, von Sharp, undzwar, unter der unrechtmäßig benutzten Adresseder Originale Hochgestochen worden, die zwar mitvielem Feuer und Geschmack bearbeitet seyen, dochaber ein Gepräge von Eilfertigkeit tragen; und da-bey äußert, baß er selber dergleichen getreuereaber unter der redlichern Rubrik wirklicher KopiKenzu liefern im Begriff siehe, u. s. f. Alles mikMehrcrm.

-- ( ). So wird endlich im Almanach

668 6eaux-^rt8 von 1803. ein damals in Paris lebender Baumeister genannt.

(MargarethaTheresia), vermalteMansgejus (nicht Mangln, wie schreibt), Kupsfcrstecherin, geb. zu^Paris 1736. (abermals nicht1732. wie meint, der sie 1790 noch als lebendanführt, und sagt, daß sie nach Breughel , le Clercdem Sohn u. a. gearbeitet habe). Kost dann(VIII. 278) s. v. Mangejus, der von ihr verschiesdene artige Landschaften, wie z. B. 8acristc6 anDien psn, und le Zain trouble kennt, bemerkt:Daß sie nicht aus der Familie der beyden nachfolsgcndcn Bruder, Aiklaus und Ködert Delaunaystanime.

(Niki.), Kupferstecher, geb. zu Paris 1739. und 1777. bey der Akademie der Malereyaufgenommen. Er war ein Schüler von Lempesreur, und zeichnete sich unter den neuern französissehe» Stechern durch Geschmack und Richtigkeitaus. Seine vorzüglichsten Bildnisse sowohl alsWorischen Blättern (guten Theils jedoch EostumesStücke) auch Landschaften, nach einer Menge derverschiedensten, französischen, niederländischen unddeutschen Meister (wenige nach großen) finden sichbey Kost VIII. 27273. verzeichnet.

Launay.

der Goldschmied. S.

* (N.). Wahrscheinlich der ersiges

nannte Viiklaus, wird zwar bey L von diesemunterschieden, und ein Maler genannt, nach weiswem C. Sinioneau das Bildniß Anton Ferrands,Maitre's de Requetes, gestochen habe.

(Robert), des obigen jüngerer Bruderund Schüler, ebenfalls Kupferstecher, der mitgleichem Geschmack und Nettigkeit, wie jener,nach verschiedenen Meistern arbeitete, und vorzügslich in schönen Bücherverzierungen glücklich war.

und Kost VIII. 27374. führen von ihmetliche Blätter nach St. Aubry, Barbier dem Aelslern, Ant. Borel, Grenze und van der Werf,«rstrer aber vollends dieNamen von an die 30. Meisstern an, nach welchen er gestochen hat. Der Gant-katalog von Brandes hat von ihm s. v. Delsuns^le Z6UN6 die Medaillons der beyden GebrüderMontgolfier, nach Houdon (1733). Dies ist Wohlder nämliche Koberr, von dem die Handschriftmeines sel. Vaters sagt: Daß er schon um 1770.an der Galerie des Herzogs von Choiseuil gearbei-tet , ebenfalls (dies vielleicht durch Verwechselung

Delavoie - Pierre, ( ). Und so eben-

das. auf gleiche Weise ein Bildnißmaler.

* Delcourt, (Johann). Er war von Lüttich.gebürtig und machte zwo Reisen nach Italien ,um sich zu vervollkommnen. Der berühmte Väubanhielt ihn würdig, die Statue Ludwig XIV. zu bil-den, welche bestimmt war auf dem Place desVictoires zu Paris aufgestellt zu werden, was eraber aus Bescheidenheit ausschlug, da die Wahlauf M. Desjardins fiel. Dieser Künstler hattenoch einen Bruder, von welchem man in der St.Peterskirchc zu Lüttich ein Gemäld siehet, welchesden Sturz Simon des Zauberers vorstellt. Mrr.

Delera, (Joh. Baptista), ein junger Künstlerin Rom , gab im I. 1805. die Zeichnungen zuzwo bekannten Carnevals s Scenen: Die Pferdenämlich im Wcttlauf, und in dem Augenblicke, wosie am Fiel anlangen, welche der Kupferstecher Joh.Bapt. Romero in zwey große vortrefliche Blatterin Aquatintas Manier gebracht hat. Beyde zeich-nen sich durch einen außerordentlichen Reichthumvon darstellender Kraft aus. Die Figuren sind allein die alte Zeit hineingedacht, und somit auch inantikes Costum gekleidet. Mrc.

Delestre, (Mademois.), wirdim-slmanack6es Deaux-Arts von 1803. unter die damals inParis lebenden Bildnißmaler gezahlt.

Deletre, ( ). Und so ebendas. ein da,

Mals in Paris lebender Baumeister.

* Delff. S. Delfe.

* Delfinone, (Hieronymus), lebte um,495. Neben anderm stickte er die Bildnisse desletzten Herzoges Sforza, und die Geschichte der H.Jungfrau für den Kardinal von Bajosa. LansiII. 433-

s (Marc Anton), des nachfolgendenScipi'o Sohn, dessen das Lexikon unter dem Arr.seines Großvaters Hieronymus gedenkt. Losma;;o nennt ihn (159^) einen Jüngling von gros-ser Hoffnung. Laust II. 438.

* (Scipi'o), des Hieronymus Sohn,dessen im Lexikon unter des Vaters Namen Er-wähnung geschieht. Die Könige Philipp von Spa-nien und Heinrich VlII. von England besaßen ge-stickte Arbeiten von ihm. Lausr II. 438.

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