Band 
Zweyter Theil [1].
Seite
280
JPEG-Download
 

2Zo Devarlet.

nouvel ou Clemens ä'-?ercl>itecturs,

ouvra^e utile aux Oommen^sns etc. L'ol. karls.

Devarlet. S- varler.

Devaux, (I.). So nennt einen Künstler,der nach H. Rigaud das Bildniß des BischöfenBossuet gestochen habe.

(R ). Und so einen andern, Schülervon G. Edelink, von dem er ein Bildniß seinesLehrers, nach Tortebat kennt.

* (Theresia), hat auch nach Morillosu. a. gestochen.

( ). Endlich wird auch ein Künst-

ler dieses Hamens im ^lmsrmclr äes kesux - ^rtsvon rZoz. unter den damals zu Paris lebendenKupferstechern genannt.

Deveilly, ( ) ein französischer Künstler,

kam 1754. aus England nach Petersburg . Erzeichnete vortreflich, componirte meisterhaft, undmalte mit starkem Licht und Schatten. Verschie-dene Bildnisse und ein großes Platfond in dem so-genannten chinesischen Kabineke daselbst zeugen vonseiner Gcschicklichkeit. Meus. Mrsc. XI. 266.

Devel, (P.). So nennt //. einen Kupfer-stecher von Architekkurstücken, von dem er zwey An-sichten der U L. Fr. Kirche zu Antwerpen , undder St. Martins - Kirche zu Utrecht kennt.

Devere, ( ). Und so (1790) einen neuern

Maler und Kupferstecher zu Paris , der nach ver-schiedenen Meistern, und dann, ohne einen andernNamen als den steinigen, das Bildniß des PrinzenHeinrichs von Preussen (wahrscheinlich wahrenddessen Aufenthalte zu Paris ), ferner ein Heftarostatischer Versuche mit den Gegenden wo solchevorgenommen worden, und endlich spanische Costu-mes (die er selbst gemalt) gestochen habe.

Devienne , ( ). Im^imsnaeli stes

Deaux-^rts von 1303. wird ein Künstler diesesNamens unter die damals zu Paris lebenden Bau-meister gezählt-

Devlllrers, ( ) ein franz. Maler der neue-sten Zeit. Auf der Ausstellung zu Paris v. I. XIII.sah man von ihm einen Aeneas, der seinen VaterAnchises aus dem Brande von Troja rettet; wieEandon in s. )Vorwe//e§ ritt IV. 1 13. sagt,von einfacher und edler Komposition, u. einerZeich-nung, welche das Studium der Antike verrathe;nur hatte man eine natürlichere Färbung daranvermißt.

. ( ). So nennt auch der ^ImsnacK

stes Keaux-Xrts von iZoZ. Zwey damals in Paris lebende Kupferstecher, einen akrern und einen jün-gern. Den erstem heißt er einen Kupferätzer;jener und dieser, bisweilen auch beyde zusammen,unter dem Namen Devrlliers Gebrüder, habenHN den Umrissen zu Landons Vies st Oeuvres ässVsintres Iss plus celsbrss äs toutss les ecoles,4. ?arls, 180z. u. ff. sehr gut gearbeitet.

Devi'n, (F.). Ein Künstler dieses Namens,von dem uns nichts Anderes bekannt ist, als daßderselbe Landschaften nach L. Silvestre gestochenhabe. //. und Mrr.

Devlsse, (I. B). So nennt L (1790.)«inen neuern Kupferstecher, der nach Casanova,Grenze, u. a. gestochen habe.

Dev 0 ges, ( ) Vater und Sohn, werden

in öffentlichen Blättern 1806. jener Professor derZeichenkunst, dieser der Malcrcy an der Zeichen-schule zu Dijon genannt; Einer derselben ist aberwohl zuverläßig der unten folgende Desvoges,der a.wre vielleicht Desvouge.

Devonsb tre, (Edmund Courtenay, Herzogvon), ein englischer Kunstliebhaber, der, nebenandern großen Eigenschaften, in der wirklichen

Deur.

Ausübung der Kunst so erfahren war, daß er einsehr gutes Bildniß mit großer Leichtigkeit malenkonnte. Er starb 1556, wie man argwohnte, durchGift. L nach Walpole. T. Chambars hatsein Bildniß gestochen.

Devosge, Devousge, auch Desvoge,( ) ein französischer Maler der neuesten Zeit.

Eandon, der ihn im Almanach tlss Usaux-Artsvon 180z. unter dem letztem und in den hlou-velles äes ^rts IV. HZ. unter dem erster» Na-men anführt, nennt von ihm in erwähntem Al-manach einen Alcibiades und Hypparetos vor demAreopag, und in der zweyten Schrift: Gott,der den ersten Eltern ihren Ungehorsam vorwirft,eine Zeichnung, die er auf dem Salon vom I.Xlll. ausgestellt hatte, und welche mit großerGeschicklichkeit und Leichtigkeit ausgeführt war;woran aber einige Kunstrichter die (auch schon vonandern gebrauchte) Figur des Todes ungerne sahen,der sich der beyden Schuldigen bemächtigt. Uebrj-gens ist dies der nämliche Devosge, der im I.1303. einen Entschädigungspreis für den Entwurfeines Denkmals auf den Frieden zu Amiens er-hielt; und ebenderselbe, der vor einigen Jahrenunter Anleitung des Arztes Dufay ein Gemäldeverfertigte, welches eine Frau in Kindsnöthen vor-stellt. Durch einen sehr sinnreichen Mechanismustraten darinn nach und nach theilweise mehrereAbtheilungen in die Hauptfigur ein, und zeigte»so den Anfang, Fortgang und das Ende derSchwangerschaft. Im I. iZoz. entstand hierausein seltsamer Rcchtshandel über die Frage: Wel-chem von den beyden das Eigenthum dieses Kunst-werkes zustehe? Fior-llo (I!I. 532. und ^9.) der(wir wissen nicht ganz ob ohne Grund) aus diesemKünstler zwey macht, sagt dann von Desvoge:Die Verirrungen der neuen französischen Schuleoffenbaren sich sehr deutlich in den Malereye»desselben, der sich eine Zeitlang unter seinem Vater,hierauf aber unter David gebildet hat. Sei»Hauptwerk stellt die Tochter des Thrasybulos,Hermione, dar. Man sieht, daß er zwar dieAntike studirt, die Wahrheit der Natur aber gänz-lich vernachläßigt, und sich um den Ausdruckwenig bekümmert hat, den er doch mit griechischerZeichnung und geistvoller Komposition hätte verei-nigen sollen." Späterhin aber führt er, wie ge-sagt, auch einen Devosge, und sein Gemald(wie er es nennt) von Adam und Eva an, welchesauf der Ausstellung vom I. XII. cheißt es hier)Aufsehen erregt habe, und legt daneben diesemletztem den Titel eines Professors bey der Schuleder Malerey und Sculptur zu Dijon bey. S- auchoben Devoges.

Devosque,( ). So nennt die Hand-schrift meines sel Vaters einen Maler, nach wel-chem Duhamel und Marcenay Bildnisse gestochenhatten. Fast vermuthen wir, daß er der Dalcedes vorgenannten neuern Künstlers sey; denn blosdie verschiedene Unrechtschreibung der Name»darf uns, in der französischen Kunstgeschichte zu-mal, niemals irre machen.

Devoto, (Johann), ein Geschlchts-und Ar-chitekturmaler; arbeitete vermuthlich um 1720.London . Johann Faber hat sein Bildniß nach A,Damini (1733.) i» Schwarzkunst geschabt.und

Devouge,( )der jüngere, ein französi-scher Künstler der neuesten Zeit, Schüler von M-nault, der im ^Imanscü äss Dssux-^rts voll1803. unter den damals in Paris lebenden Bill-nißmalern erscheint, von welchem indessen .siorM

III. 505. sagt, daß er auch Geschichte mit ErMbearbeitet habe. S. auch oben Devoges.

Deur, (I.), ein Kupferstecher, arbeitete a"einem Werke von Ruinpbtus, welches zu AistEdes XVIll. Jahrh, unter dem Titel: Düestrela Ouerrs äes bas, erschienen war.und chkc.

»