IOL Drouot.
Kunstausstellung zu Dresden in i? 83 . eine hübscheCopie nach Morillo. Meus. Mus. VI. 97.
Drouot, ( ). So wird im ^Imsnsck
6es Kesux-^rts von Igoz- ein damals in Paris lebender Baumeister angeführt.
Dr 0 ver, ( ). So nennt die Handschrift
meines sel. Vaters einen Kupferstecher, der für dieVozfSAe pittoresgue cke la 8uisss, nach Barbier,Perignon, u. s. f. Prospekte sowohl als Bildnisse,«ach Barbier, z. B. 6alere 6es kemmes s kerne,gearbeitet habe.
Droz, (P. I. undH.L.J), Vater und Sohn,berühmte Mechaniker, gebürtig von la Chaux deFond, in der Grafschaft Neuenburg, verfertigtenin England ein Kunstwerk von verschiednen in wun-derbar natürliche Bewegungen durch ein Uhrwerkgesetzten Figuren; worinn z. B- ein kleines Mögli-chen das schreibt, ein andres das zeichnet u. s. f.zum Vorschein kömmt. Zur Verzierung macht einschöner Garten den Vorgrund aus, worin die Sta-tuen in zwo Reihen angebracht sind. Ueber demPortal der Halle ist die Uhr. B. A. Dunker hatdieses Kunststück, ins Kleine gezeichnet und geätzt,1776. ans Licht gestellt. Ohne Zweifel sind esdieselben, welche das Supplement zu Leu'shelvek. Lexikon Jakob Droz, Vater und Sohnnennt, und von dem erster» eine künstliche Pen-deluhr, die sich von selbst aufzieht, ohne in ihrerBewegung gesäumt zu werden (welche von demKönige Ferdinand IV. von Spanien gekauft wor-den, und wovon sich eine Beschreibung im Nercureäs krance Oecembr. 1764. findet), dann aber,als ihre gemeinschaftliche Arbeit, die Figur einesselbst schreibenden Mannes anführt, der vieleFremde nach le Chaux de Fond gezogen hatte. Vonihnen erzählt der H. von Bonsterren in seinemTagebuche einer Reise durch die Gebürge von Neuf-chatel 1733. was folgt: »Wir besuchten auch denberühmten Jakob Droz. An der großen Deutlich-keit, womit er spricht, und der Einfalt seiner Ma-nieren, erkennt man den Mann von Genie. Erfindet, was er gemachet hat, so einfältig, daß eruns behauptete, man müsse ein bloß mittemäßigerKopf seyn, um es so weit zu bringen. Zu seinerArbeit bedient er sich einer Analyse, welche allezusammengesetzten Bewegungen in einfache auflöst.Z. B- um seinen Schreibmeister zu machen, löster die Figur der Buchstaben in ihre Elemente auf.Seine irregulären Bewegungen stnd ellyptisch,und werden durch die Veränderung der Axen her-vorgebracht. Er ist 62. Jahre alt. Seine Mutterwollte ihn der Theologie wiedmen; allein er empfandsogleich, daß, wenn er sich auf diejenigen Studienlegen müßte, die man ihm vorschreiben wollte,er, nach seinem Ausdrucke, nichts als ein Dumm-kopf in verschiedenen Sprachen werden könnte.Glücklicherweise war sein Widerwille unüberwind-lich. Er sah einige mathematische Bücher; undschon flog sein Geist zu derjenige« Stuffe desRuhms empor, wozu ihn die Natur bestimmt hatte.Sein Sohn war in seinem ein und zwanzigstenJahre schon so groß wie Er, und hatte bereitsseinen Dessinareur verfertigt. Er erzählte unsvon seiner Reise durch Spanien . Es war einGlück für ihn, daß der verstorbene König wirklichTalente für die Mechanik besaßt und feine Arbeitsogleich begrif; sonst wäre Droz als ein Zaubererverbrannt worden. Auf der Uhr, die er dem Königegegeben, befand sich die Vorstellung einer Schä-ferey. Wenn die Uhr schlagt, so nimmt der Schä-fer seine Flöte, und fangt an eines seiner sechsStücke zu blasen; und sein Hund geht zu ihm hin,ihm zu schmeicheln. Der König war ganz bezau -bert. Droz sagte zu ihm: „Sire, diese Artigkeit«des Hundes ist eines seiner kleinsten Verdienste;»Ewr. Majestät wagen es nur, einen Apfel aus„dem Korbe zu nehmen, der neben dem Schäfer„steht, und Sie werden auch die Treue des Thie-„res bewundern müssen." Der Hund sprang nachseiner Hand und bellt« so stark, daß des Königs
Duarre.
Hund anfieng mit zu bellen, und der ganze Hosdas Kreuz zu schlagen, als wenn der Teufel indiesem Uhrwerk verborgen läge. Der Minister desSeewesens hatte allein das Herz, nicht davon zulaufen. Der König befahl ihm, den kleinen Negerzu fragen: Wie viel Uhr es sey? Der Ministerfragte ihn; aber der Neger gab keine Antwort.Hierauf sagte Droz: Es komme daher, weil derNeger das Spanische noch nicht verstehe. DerMinister redete ihn Französisch an; und der Negerantwortete. Nun hielt es jener auch nicht längeraus, lief aus dem Zimmer, und schrie: L llDi'avo/o! — Nach diesem ist es sich nicht zu ver-wundern, wenn die Engländer zuweilen die spani-sche Flotte schlagen — Jakob Droz war im Be-griffe, sein und seines Landes Glück zu machen,als der König starb. Er hatte bereits das Privi-legium erhalten, Uhren in Spanien zu verkaufen;dadurch wären die Thäler von Neufchatel zu einereinzigen Stadt geworden Aus Spanien giengensie nach England und Frankreich . Der Sohn er-hielt das Bürgerrecht zu Genf , hatte sich aber spä-terhin in England gesetzt."
Droz, (I. P.). So nennt das Supplementdes Leuischen Lexikons einen, wahrscheinlich drit-ten Künstler dieses Geschlechts, der ein geschickterStempelschneider war, und sich zu Paris nieder-gelassen hatte, wo er, neben andern», um 178a.zum Andenken der damaligen Bundes - Erneuerungzwischen Frankreich und dem Bischöfe von Basel eine schöne Schaumünze schnitt. Dies ist ohneZweifel der nämliche, der noch im Hlm-mac-b deskeaux-^rts von «Zoz. unter den damals in Paris lebenden Medailleurs erschien, zugleich den Nameneines Mechanikers trug, und noch späterhin dieStelle eines Aufsehers der Kais. französ. Münzebekleidete; von welchem Land 0 n (Annal. I. M)eine Schaumünze, bey Gelegenheit des Friedens zwi-schen Frankreich , Oestreich und Deutschland geprägtbeschreibt, welche, wie er sagt, zu den schönst»Arbeiten in diesem Fache gehörte, und 25. Linien imDurchschnitte hatte; und der auch seither diejenigeverfertigte, welche zu Ehren Pabst Pius VII. z»Paris in desselben Gegenwart geschlagen, und ihmauf der Stelle überreicht wurde.
Dru, (Hilarius le). So nennt Lands»Annal . (I. 287.) einen Künstler, nach dessen Zeich-nung Aug. Desnoyer um iZor. ein Blatt in punk-tirter Manier: los penibles Häieux, gestochenhatte.
Druckmüller, ( ). So nennt die Hand-
schrift meines sel. Vaters einen deutschen Land-schaftsmaler , ohne Weiteres Hinzufügen.
Dr »lle, (I. B. van). Und so einen englisehen Kupferstecher, von dem man ein Blatt: tdecvole ok Lurope eto. kenne.
Drummond, ( ) ein neuerer englisch «
Maler. Nach ihm kennt man von Bernard ge-stochen: bistorica! en§rsvmA ok tkeckestd 01
l,orck Viscount blelson (iZog.) eines der erste»und beliebtesten Blatter, das nach dem Tode diesesberühmten Seehelden erschienen war. Dessen«.Nachr.
Drury, ( ). So heißt ein englischer oder
inländischer Maler, nach welchem -F. Moores
tke krospects ok tbe Oiants Laus>vazr in Irekn»
gestochen habe.
Dryvoeghen, (Sebastian van), ein Bildnismaler von Mecheln , arbeitete um 1670. zu WemB. Kilian hat 1874. die Bildnisse Kaiser Leopold »und seiner Gemahlin Claudia Felicitas nach ib»Kupser gebracht,
D»arneß,( ). So heißt irgendwo ei"Kupferstecher, der nach I. B. Huet gearbeitet ha>-
Duarre, (Salomon), ein Dildnißmaler, ar-beitete um 1650. zu Heidelberg . I. Schweizer da-nach ihm für den ?«rnsssus Heickelber^ensis die