Band 
Zweyter Theil [1].
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303
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Dubast.

Bildnisse der Aerzte I. D. Horstius und JohannFackius gestochen,

Dubast, ( ). Ein Künstler dieses Namenswird im ^lmsnLck des 6 eaux-^rts von Igoz.unter der Rubrik der damals in Paris lebendenZeichner, ohne dessen Gattung zu nennen, ange-führt.

Dubis, ( ). So nennt Fiorillo lll. ic> 6 .wahrscheinlich durch Druckfehler einen Maler,Schüler oder vielmehr Nachahmer von Roffo oderPrimaticcio.

Dublon, (Wilhelm). So nennt die Hand-schrift meines sel. Vaters, ohne Weiteres, einenKupferstecher von Nürnberg , Schüler von Mich.Heim. Renz.

Dubais , ( ) ein junger geschickter Kupfer-

stecher zu Paris , arbeitete im 1 .1804. an Blatternzu Millms neuem Werke (Parthenon ) über dieAlterthümer von Athen .

( )- So wird im Mmsnscb desLeaux - Hrts von iZoZ. «in damals in Paris lebender Geschichtsmaler genannt. Wahrscheinlichnach der Zeichnung dieses Dubois hat Bouillarvfür das XXlI. Heft des lAusee krsu^ois die H.Cacilia von Mignard gestochen.

( ). Und so Ebendas. ein damaliger

Pariser - Miniaturmaler.

( ). Und so Ebendas. ein dama-

liger Pariser - Architekt.

Dubora, (Anton), Historien-und Ornamen-ten-Maler zu Prag , lebte dort 1302. und besaßein Kupfer- und Handzeichnungs-Kabinet.

* Dub 0 s, (Maria Johanna Renard), geb.zu Paris um 1700. Sie nahm die Manier ihresLehrers Carl Dupuis an, und hat, neben Anderm,mehrere Blätter zu dem Werke: Versailles immor-talisee etc. L Vol. 4. ?ar!s 720. gestochen Aus-serdem kennt man von ihr z B. ein junges Mäd-chen das ein Kaninchen liebkost, nach F. Basseport,und ein andres, eine Katze auf dem Arme haltend,nach P. P. A. Robert. Rost VIll. 106.

Dubosc, (Egidius und Michel). S. denArt Johann Beuselin.

Dub 0 st, ( ). So wird im ^lmanaek deskeaux-^rts von iZoz. ein damals in Paris leben-der Miniaturmaler, und, als eine seiner Arbeiten,der Abschied von Brutus und Portia genannt.

*Dubourg, (Ludwig Fabritius). In derBeschreibung einer Reise von eheinecke nach Flan­ dern (1763.) hieß es:Dubourg malt nochimmer auf seine galante Manier Historrenstücke."Duflos und Picart haben nach ihm Epithalame,und erstrer: lss 80120 tont pendre trois Msgi-ttrsk Pendant le sieAe de ?aris (lggr ), Tanjödann das Bildniß des Wallonischen PfarrherrnBrissac, und er selbst nach eigener Erfindung zweyAllegorien (die eine mit der Aufschrift: (Luariäoest laudis amans, srs propria commod» calcat,gestochen. und

Duca.

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richten von diesem Künstler und feinen Werken.Neben anderm arbeitete er auch sehr geschickt inStucken von colorinem Wachs. Das beßte vondieser Art ist: Sein Bild des Königes Stanislausvon Polen, natürlicher Größe, in Haut Relief;eine Madonna mit dem Kinde, nach einem italie-nischem Gemälde, welche er roo Dukaten werthschätzte; die Kaiserin (?) von Rußland , und dasBrustbild des letzten Königes von Polen , welchesseine Gattin zweyter Ehe (Kampmeyer) nach sei-nem Tode dem Magistrat zu Danzig schenkte, dersie dafür durch lebenslängliche Versorgung belohnte.Meusel MlsceU. Il sr. und L11. 54. auchEbendess. Lünstlerlex II.

Dubur, A.), ein Baumeister von Paris ,vor iZoz. ein Pensionnair der Regierung bey derfranzös. Schule der schönen Künste zu Rom , nach-her (dem ^Imanack des keaux-^rrs des genann-te» Jahrs zufolge) für eine Weile wohnhaft zuParis , kam 1305. zum Zweytenmal aus Italien zurück, und gab nunmehr den zweyten Theil seiner^rclütectars civile, Maisons cie Ville et <ieOampaAne etc. ans Licht, wovon er den erstenTheil schon früher geliefert hatte. Auf der Kunst,ausstellung desselben Jahrs sah man von ihm denEntwurf einer Kais. Bibliothek, als Restaurationdes Tempels der Keuschheit, jetzt Kirche von St.Maria in Cosmedin zu Rom . LerM. x«b/. Voneiner frühern ähnlichen Ausstellung führt Lansdon (Annal. I 25?. von ihm Plane einer hohenSchule (Prytaneums) an.

* D»c oder Duck, (A. le), geb. zu Leydenum 1636. In der KK. Bildergalerie zu Wien findetman von ihm ein Gemälde, mit dem im Lexikonangeführten ungefähr gleichen Inhalts.

(Gabriel le) Nach ihm hat I. MarotPlans d'une maison» kue 8t. vominiqne, ap-partenante a 1'kiotel - vieu gestochen.

oder Ducq, (Johann de). Einigevermuthen, er habe den Militärstand wieder ver-lassen, und erst nachher die Direktorstelle bey derMaler-Akademie im Haag bekleidet, wo er vieleJahre lebte. Far-ttcüpeintre Oraveur (I. »gg-soZ.) führt von ihm eine Folge von 8- Hunden,und dann noch zwey einzele ähnliche Blätter vonihm selbst geätzt, an, die sich durch die Wahrheitder Charaktere und die Auswahl der Stellungen sehrausnehmen, und auch diesfalls an ähnliche Ar-beiten seines großen Lehrers Paul Potters erin-nern sollen, nur daß ihnen eine gewisse Weichheitfehle. Von zweyen derselben: le ll-oup pour-suivi , und le Obien debout devant celuidort , welches letztre er für eines von des Kunst,lers ersten (nicht der beßten) und beyde für vorzüg-lich selten hält, giebt er, nach Gewohnheit, vor,trefliche Cöpieen. Dann kennt man, nach Ducgestochen: 1a Lonversation stsrnande von I. C.Glairon Mondet, und le kanquet des Mlitaire«von G. Valk.

* (Johann le). Unter diesem Name»ist auch in der Kaiserlichen Galerie zu St. Peters-burg I§o. ggo. ein mit rubrijirtes

Gemäld zu sehen.

Dubreuil, ( ). So wird im ^Iman^ck

äes kesux-r^rts von iZoz. ein damals in Paris lebender Baumeister genannt.

*- oder Dubrevrl, (Toutsaint). S.Breuli.

* Dubut, (Carl Claudius). Neben andermverfertigte er für den Churfürstl. Garten zu Nym-Phenburg die Statuen Aeolus und Flora in derProportion von 8 . bis 9. Fußen. Er starb nur 55 .Jahre alt (nicht 85 . wie das Lex. irrig sagt).

(Friedrich Wilhelm). Er heiratheteeine Tochter des berühmten Anton Pesne , undstarb 1779. in einem Alter von 67. Jahren. Ber-nouiUi 1 .275. u. II. 249. giebt umständliche Nach-

S. auch Ducq.

Duca, (Jakob del). Derselbe baute 1575 - denPallas! Cornari zu Rom , wovon man in der Sam-lung der Palläste dieser Stadt eine Vorstellung fin,bet. UebrigenS aber hält ihn Wmkelmann, derdie Statue Leo X. von ihm anführt, für einen derschlechtesten Bildhauer aller Zeiten, und nennt die-ses Stück ein wahres Ungeheuer der Kunst. Ebenso urtheilt MiliZia (Ldit terr:. 295.) von seinenBautalenten, und führt zum Belege seiner Manual-Sentenz, neben dem im Lexikon bemerkten PallastePamfili, die abscheuliche Laterne auf der von St.Gallo gebauten Kuppel der ^Kirche Madonnadi Loretto in Rom . Für erträglicher dann hälter sein kleines Landhaus im Garten Strozzi bey