Band 
Zweyter Theil [1].
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304
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Z 04 Duca tt.

bey der Villa Negroni, und für besser noch seineZeichnung zur Villa Mattci. Endlich bemerkt er,baß der arme Mann in der Poesie ungefähr soviel Glück und Geschick als in der bildenden Kunsthatte.

Ducau, ( ). So Wird im Hlmanacli 6ss

Leaux-^rt8 von I8c>3- ein damals in Paris leben-der Baumeister genannt.

Ducchetti, (Claudius), ein berühmter Kunst-verleger zu Rom um izZo Man fand in seinemVerlage Kupferstiche von A. Brambilla, C- Cort,I. Lauri, P. Ligorio, N. Beatricetto, Sl. duPerac, P. Perrot, G. und D. Mantuano, D.Zenoi, u. s. w. welche meistens die Alterthümerdieser Stadt vorstellen. Ein Verzeichniß meinessei. Vaters enthält an die 60. Blatter aus diesemVerlage.

* Ducci, (Virgil). Lanz, I. 495. meint, erdürfe wenigen Bolognesern in der Nachahmungseines Meisters Albano weichen; und bemerkt dannebenfalls die nicht gemeine Freyheit und Graziein seinem schon im Lexikon angeführten Altarblattim Dome zu Castello.

* Duccio di Buoninsegna , d.H.Sohnvon Buoniusegna. Nach Lanzi I. 286. arbeitetederselbe bereits um 1282. nach Fiorillo I. 258.vollends schon um 1275. Segna, ein heut zu Tagein Siena unbekannter Name soll, nach Einigen,sein Meister gewesen seyn.Man hält ihn" (sagtFiorillo 1 . c.)fälschlich für einen Schüler desGiotto ; allein er war unstreitig ein Zeitgenosse vonCimabue , und aus der Schule des Guidone vonSiena . Die ihn betreffenden Notizzen giebt dellavalle in den llett. 8 encss (II. 6 z.) und in denAnmerkungen zur neuen Ausgabe des vasari (II.285 -)- In i 2 ? 5 > erhielt er den Auftrag, in derKirche St. Maria Novella zu Florenz ein AltarblattZu malen, wofür ihm librss centum: guingua-xinta üor. bezahlt wurden: cum pacto pinZenäl6 §uram 6 . Il/I. V. et cHus oinniyotentis ülü etsliaruni KZurarum voluntatsm 6 Ictorum lo-catorum et cieaurarc etc. Für den Dom zu Siena dann verfertigte er ein großes Gemälde, woran erum izio. drey Jahre lang arbeitete, und welches,nicht so fast der eigentlichen Kunst, als des vielendabey angebrachten Goldes und Ultramarins wegenan die zooo. Gulden kostete. Die Manier an dem-selben sah noch ganz der sogenannten griechischendieser Kunstepoche gleich, und gehörte zu dem Beß-ren des Zeitalters. Auch wird er in Bezug auf die-ses Werk wirklich irgendwo inter cHusciem opilicii,»rtiklces ea tcmpestate primarius» ex cuHus ok-ücina veluti ex eguc» troHano pictores ex-re^IIproälerunt, genannt. In der Kirche St. Trinitazu Florenz befand sich ehemals ebenfalls von ihmeine Verkündigung, aus welcher eben Baldinucciden irrigen Schluß (der sich durch die Arbeit selbstwiderlegen soll) gezogen, daß unser Künstler ausGiotto's Schule entsprungen sey (Lanzi I. c.).Endlich soll Er es gewesen seyn, der den bekann-ten musivifchen Fußboden in dem Dome zu Pisa (noch heut zu Tage das ausführlichste Werk dieserArt) angefangen hatte. (S. llett. ?itt. I. zog.und die Holzschnitte von Andr. Andreani u. s. f.)Sein Tod wird von Einigen, statt 1357. schon in1340. gesetzt, was in der That das weit wahrschein-lichere Datum ist, wenn es anders mit seiner ob-erzählten Arbeit von 1275. seine Richtigkeit hat.

( ) de la valle will die Entdeckung

gemacht haben, daß obiger Ducio di Buonin-segno, von einem andern Künstler aus Siena ,gleichen Geschlechtsnamens, Sohn des MeisterAiccolozu unterscheiden sey- da denn ausFiorilloI. 455. wo wir diese Notizz gefunden (vergliechenmit dem Register zu seinem Werke) nicht deutlich zuentnehmen ist, welchem wohl eigentlich von denbeyden Duccio's die Mosaik von Pisa zuzuschrei-ben sey?

Duclos.

Duchaine, ( ). Von einem Künstler

dieses Namens führt der Katalog von Brandesein Bildniß von Marmontel an, das aber wahr-scheinlich dem unten folgenden Duchene zugehört.

Duchemin, ( ). SoheißtindenNon-

vellsg äes H.rts (IV.223.) ein Künstler, Nach dessenZeichnung Audoin um 1804., die drey Musen nachle Sueur, für das XX V. Heft des Nuges Iran -hols gestochen hat.

Duchemius, (Jsaak), ein Kupferstecher,von welchem man eine Auferweckung des Lazarus,nach der Erfindung von A. de Werth kennt. Me.

Duchene, ( ). So nennt das Supple-

ment des Lexikons einen Kupferstecher zu Paris um1770, der nach Schoenau: la Herme Lcoliers,und dann das Bildniß Pichaut's de la Martiniere,ersten Wundarzts des Königes, ohne Namen desMalers gestochen hat. S. oben auch Duchaine.

(Frau von). Von einer Künstlerin oderLiebhaberin dieses Namens sah man auf derDresdner - Ausstellung von i8or. eine Zeichnungmit schwarz - und weisser Kreide: Eine Mutter, dievon ihren Kindern ^eliebkost wird, welche dieDeutschen Runftblarrer n. Z7. eine Gruppevon schöner Zeichnung nannten, worinn Kraftneben Sanftheit, Größe in Anordnung und Aus-führung , und fieissige Arbeit, ohne ins Kleinlichezu fallen, ersichtlich war.

Duchesne, ( ). So nennt der Almanach

äes ösaux-^rts von 1803. einen damals in Paris lebenden Miniaturmaler.

villiers, ( ). Und so derselbe

Almanach einen ebenfalls dort lebenden Künstler,unter der Rubrik der Oessinsteurs lle 8 uHe»distoriquss, Portraits, pa^sa^es ct ä'Hrckitec-ture. Ob es dieser, oderderObige, odereinganzandrer Duchesne sey, der um 1804. in demAthenäum der Künste zu Paris interessante histo-rische Notizzen über den Baumeister Manfarr las,wovon sich Auszüge in den Xouvelles lies Alts(IV. 380-85.) befinden, ist uns unbekannt. Undeben so, welcher von Beyden, oder ob es einDritter sey, der im oftermeldten Almanach unterden damaligen Conservatoren des Kupferkabinetsder National-Bibliothek genannt wird?

* S. auch Ehesne, (du). Denjenigen,der unter der Königin Maria von Medicis lebte,nennt auch Fiorillo III. 159. höchst mittelmäßig,wenn gleich derselbe den Titel des ersten Malersder Königin Mutter erhalten hatte.

Ducherri. S. Ducchetti.

Ducis, ( ). So nennen die Xouvelles

6 es -Irts (IV. Ii 4 -) einen Künstler, der auf demSalon vom I. XIII. zu Paris Familiengemaldeausgestellt hatte, welche gerühmt, jedoch von sei-nem Colorit gesagt wurde, daß es zwar angenehm,aber nicht genugsam auf die Dauer berechnet sey.Oder heißt wohl: gue la Louleur kuaugus un yeuse soliliitc, etwas Anderes?

Duclos, (Anna). S. parenti.

* (Anton Joh.), geb. zu Paris 1742.lernte bey Aug. St. Aubin, und war ungemeinglücklich in Vignetten und Bücherverzierungen,wodurch er sich vornämlich bey denjenigen zu einerPrachtausgabe von I. I. Rousseau's Werken aus-gezeichnet hat. Etliche einzele Blätter von ihmführt Rost VIII. 291. weit mehrere aber ein Vcr-

zeichniß meines sei. Vaters, neben andern, Dianaund Aktaon, und Diana und Calisto , nach Titian ,erstres dann freylich von Longueil, lebtres vonAliamet beendigt dann: iVIceurs et t)outurne;6n XVIII. 8 iec 1 s, nach Freudenberger an. Im^Imanscli lies llsaux-ZIrrg von -8oZ. erscheintdieser Künstler unter den damals, wenigstens l»Paris lebenden Kupferstechern nicht mehr.