Z 24 Eisen.
geätzt. Neben dem haben noch eine Menge andrerfranzösischer Stecher seiner Zeit Blätter des verschie-densten Gegenstands nach ihm gearbeitet, vonwelchen der Katalog von Brandes einige, einVerzeichniß meines sel. Vaters aber an die 80.anführt. Unter denen hinwieder von ihm selbstgeistreich geätzten Blättern befinden sich eine Ma-donna. ein St. Hieronymus, ein St. Eloy derpredigt, und ein Kind bey einem Haufen Früchte,welches letztre auch Basan (Lä. sec. x. soz.) bey-gerückt ist.
Eisen, (Franz), geb. 1700. und gest. zu Paris i??7. Mehrere nach ihm von N. Dupuis, L.Halbou, C- F. Macret und I. Ouvrier gestocheneGalanteriestücke, führt der Katalog von Brandesan, wovon besonders: l'kcole bollanäEs und:1 'Lcole stamauäe von Ouvrier, dort schöne Blatterheissen.
Eisenbergsr, (Niklaus Friedrich), Sach-sen - Hildburghausischer Hofmaler; gebürtig vonNürnberg ; lernte bey Paul Decker . Derselbezeichnete um 1730. ein anatomisches Werk, wel-ches Georg Lichtensteger zu Nürnberg ätzte, undDr. Trew ans Licht gab. Eisenberger verfertigteauch 170. Kupferplatten zu dem BlakwellischenKräuterbuch, das im I. 1750. zu Nürnberg er-schien. Dieser Künstler starb um 1770.
* Eisenhour, (Anton). Nach Fr. Zuccherohat derselbe ein Ecce Homo gestochen.
*E«senn, ann,( ) hieß Jakob Andreas,geb. 1743. Derselbe lebte zu Wöhrd bey Nürn-berg um 1739. und arbeitete an denKnorrischen Na-turwerken in Schwarzkunst. Dann wird ihm einMeerssturm zugeschrieben. Ob er etwa mit demunten folgenden Eissemann Eine Person seyndürfte? Oder auch mit dem Bataillenmaler Eis-mann von Nürnberg, dessen das Lex. unter demArt. Carl Brisighella Eismann gedenkt? Und werendlich derjenige Eisenmann seyn mag, der im^Imanacb äe8 Kesux-Hrts von iZoz. als Inge-nieur, ?roke 83 eur pour l'spplication äs 1a bls-oanlque aux 8oliäs8 st aux kluläe8 an derBrücken - und Straßen - Schule zu Paris erscheint ?All' dieses ist uns unbekannt.
Eisenträger, ( ) ein junger Künstler;
studirte um 1780 in der Akademie zu Casscl- ^c.
Eifer, (Ferdinandab), einBildnißmaler. P.Iselburg hat nach ihm ein Bildniß des Arztes Joh.Jessenins gestochen.
Eisler, (Gottlieb Caspar), Silberarbeiter,Wachsbosilrer und Zeichner in Nürnberg ; ätzte1751. sein eigenes Bildniß. Man zeigt auch vonihm eine boffirte und gegossene Schaumünze aufdie hinterlassene Wittwe des ältern Joachim vonEandrart. Sammlung berühmter Medail-leurs bl°. 356.
* Eismann, (Carl Brisighella genannt).Sein Buch, dessen dasLex. Erwähnung thut, ist8. Ferrara 1706. gedruckt.
* — — (Johann Anton), dessen das Lex. alsCarls Lehrmeisters, unter dessen Art. gedenkt.Sein Bildniß, nach ihm selbst, von P. A. Pazzigestochen, findet sich im lVlus. klar. III. 69.
Eissar, ( ). So wird irgendwo, ohne
Weiteres, ein Geschichtsmaler genannt.
Eissemann,( ). Und so ein Landschafts-maler, der zuweilen nach Ermels copirt habe.
Ekel, (Friedrich), ehemaliger Bau-Condukrteur des Prinzen Heinrichs von Preussen zu Reins-berg, wo er um 1775 vieles erbaute. Auch gaber schon frühcrhin (1773) ?lsn er Vues äu Cba-tsau, äu ssaräin st äs la Ville äs kem8berg, levser öessine par b). welche zu Berlin auf 9. Dogenmittlerer Größe durch C. B- Glasbach und A. L.
Eiliger.
Krüger in Kupfer gestochen wurden. Meusel I.II. und hlicolai.
* Ekhour oder Eckhour, auch Eeck-hour, (Gerard van den). »In seiner zweytenManier" (heißt es bey Wareler und I'Evesque)„hielt er seine Grundirungen viel starker" Erhat auch einige Blatter in Kupfer geätzt; so z. B.einen jungen Mannskopf, fast im Profil und inorientalischem Geschmacke (1646.). Ob auch die-jenigen 7. Blätter Kinderspiele, welche bloß mit6. r-a-r LULL inv. AruL. Oa-rctert exc. bezeichnet(und mit 6. gleichen Blattern, von M. Mosyn ge-stochen, nicht zu verwechseln sind) seine eigeneArbeit seyn dürften, ist uns unbekannt. DasWichtigste nach ihm, von Baillie, Berger, Boe-tius, van Daten, Earloni, Greenwood, Henri-quez, Heß, Mosyn, Murphy, Oeser und Troyennach ihm Gcarbeitetehistorischen Inhalts, führen dieKataloge von Winkler und Brandes, und nochdarüber etliche Bildnisse ein Verzeichniß meinessel. Vaters an. Von erster» mögen: Jupiter undJo, Merkur und Argus, von Henriquez gestochen,dann die gerechtfertigte Susann«, von Bailllic,Hiram, der dem Salomon Geschenke sendet, vonMurphy, und Mardochai's Triumph, vonEarlom(die drey letztem in Schwarzkunst geschabt) zu demVorzüglichsten gehören.
Ekstube, ( ) ein schwedischer Kupfer-
stecher, von welchem man das Bildniß des Pom-merschen General - Gouverneurs, I. A- Meyer-felds, nach Lilas, kennt.
* Ekrvits, ( ) im Lexikon ist ein ganz
unrichtiger Name, und soll Eduard Birkall heis-sen, zu dessen Art. folglich jener gehört. Mc.
* Eland, (C.). Die Aussichten im Haag,von ihm gestochen, deren das Lex. erwähnt, warenvon van der Does selbst gezeichnet, nicht bloß her-ausgegeben, wie es dort heißt.
* — — (M-). Don ihm kennt man, neben
Anderm: Nsu 8 o 1 rsum HomL sä
8. lVlsriam äs
Elder, (W.), ein Kupferstecher in England;blühete vermuthlich gegen das Ende des XVII.Jahrhunderts. Man kennt von ihm Bildnisse;wie z. B. diejenigen des Akademikers I. RajuSnach Faithorne, des Arztes R. Morton nach Or-chard, und Ed. Rüssels, ohne Namen des Ma-lers. Mrr.
Elers, ( ). So nennt die Handschrift
meines sel. Vaters einen Rechtsbeflissenen vonRcgensburg, der vier Landschaften mit Dich, nachKraers Erfindung geätzt habe.
* Elgersma, (M.). Von diesem Stechenennt die erwähnte Handschrift eine Landschaftnach Huysum, und eine zweyte, ohne Namen desMalers.
Elisabeth a. Jnfantin von Parma,Herzogin von Oesterreich . Von dieser Prinzessinzeigt man in einem Zimmer der K. K- Bilden'Galerie in Wien ein in Pastell gemaltes betendesMarienbild, mit der Unterschrift: Llisabethse Lrm-cipis Uarmensis, loseptn -)i-ekiäuci8 AustnN
Lonju§i8 optimss Opu8 176z. Im I. lTbd-wurde dieselbe von der Akademie der bildenden Künste zu Wien zu ihrem Ehrenmitglied aufge-nommen. Ihr Aufnahmsstück bestand in einerZeichnung mit schwarzer Kreide auf Pergamenr,nach Ciro Fern. Meusel Mus. VU- A'und äF§c.
Ellenheing, ( ) ein Stuttgarder ; D
dirte um 1770. in der Künstlerakademie zu Am -Mrc. Etwa: Oeienhainz?
* Elliger, (Othmar), der Vater, der Malmvon Gothenburg , der in Brandenburgischen D>esten stand; ein lebhafter, verständiger Mann, >«