Ferracuti.
Maschinen; wie z. B. diejenige, um große gezahnteRäder zu machen, und eine andre, welche dasWasser auf 35. Fusse hebt. Franz LNemmo hatdieselben und sein Leben beschrieben, und 1764. (4.VonsL.) ans Licht gestellt, eie Fo»te»ar.
Ferracuti, (Johann Dominicus), ein Malervon Macerata des XVII. Jahrhunders, zeichnetesich durch Vorstellungen von Landhäusern meist mitWintcrlandschaften aus. /.«»an I. 514.
* Ferrajuoli. S- Ferajuolo.
* Ferramola, (Fiorvante). Sein St. Hie-ronymus alle Grazie zu Brescia ist ein wohl aus-gedachtes Werk, mit einer schönen Landschaft, inMuzians Geschmacke, dessen Vorbild, oder gardessen Lehrer er war. LawL« II. 47.
* Ferrand, (Jakob Philipp). M. Auberthat nach ihm das Bildniß von Victor Amadeus,Herzog von Savoyen, und ein Ungenannter das-jenige von Gerard Mellier , Maire's von Nantes gestochen, IHxc. In Lougerel's Uommes lUu-skres äs In?rovenc:e geschieht seiner ehrenvolleErwähnung. Seine im Lex. angezogene Schriftführt zum Titel: l'-lrt äu Isu, ou äs pelnäreen smsil. 8- ?aris 721.
Ferranri, (C.)- Man kennt von ihm eineH. Familie mit St. Johannes, ohne Namen desMalers. Hkc.
— — — (Decius und August), Vater
und Sohn, Miniatur-Maler aus der Lombardie,blüheten um 1500. In dem Dome zu Vigevano sieht man von dem Vater ein Missal, ein Evan-izelienbuch, und ein Epistolarium, welche alle mitäusserstem Fleiß ausgemalt sind. Dausi 11. 40z
— — (Johann Franz), Ritter. Er malteVieles zu Piacenza , und st. 1652. I,a«2:r II. 334.
Ferranrini oder Feradini, (Claudius),geb 1724. ein Kupferstecher. Man kennt von ihmeinen Meerport nach Cl. Gelee, und eine italieni-sche Rhede nach Vernet. Basän (ssc. Lä.) sagt:Daß die Polizey diesem Künstler einige (ungenannte)Tours d'Adresse übel genommen, und ihn füretliche Jahre nach Loulon geschickt habe, um dortfrische Luft zu schöpfen.
* — — (Gabriel), genannt dagli Gcchiali.In den 8erie äi kiirarri (X. 122.) heißt er Fu-manrini. Man sieht, daß er, gleich seinem im Lex.enthaltenen Bruder Hypolirhus, die Carracci ge-sehen, und gewünscht habe, sie nachzuahmen.
II. 2. 56.
* Ferrara, (Anton), auch Anton Alberto
genannt, starb um 1450. Nach Oriandi soll ergar noch um 1500. gelebt haben, was uns aber,aus einem unten vorkommenden Umstände zu ur-theilen, unglaublich vorkömmt. Zuverläßigcs istvon seiner Arbeit nichts auf uns gekommen. Dochglaubt Lanzi II. 2. 213 eine Tafel auf Goldgrundin der Sakristey von St. Bartholomäus zu Ferrara ,welche die Geschichte dieses Apostels, und nochandre kleine Figuren aus derjenigen von Johanndem Täufer vorstellt, dürften von ihm seyn: Ge-wiß ein Werk dieses Zeitalters, welches mit An-giolo's viel Aehnlichkeit habe, und nur noch leb-hafter und markigrer gefärbt sey. In Ferrara malteer einst (1338.) auf Befehl des Marggrafen Albertsvon Este das dortige Concilium nach dem Leben,und eine Glorie von Seeligen; daher das Gebäudedes ehemaligen Pallastes, worin sich jetzt die öffent-lichen Schulen befinden, noch heut zu Tage derPallast des Paradieses heißt. Aus wenigen nochvorhandenen Spuren zu urtheilen, wußte Anronseinen Köpfen mehr Schönheit, seinen Stellungenmehr Mannigfaltigkeit und seinem Colorite mehrSchmelz zu geben, als sein Zeitgenosse und Mit-bürger, Galaffi. l. c.
* — — (Galaffi von). S. Galasst.
Ferrari. Z§,
* Ferrara , (Gelaflus). S. Ferrarese.
— (Laudadius und Rambald). So nenntLanzi (II. 2.2,5.) zwey alte Maler, die um 1280.lebten, und, LNargno's Annalen zufolge, in derjetzt nicht mehr vorhandenen Servitenkirche zu Fer rara gearbeitet hakten. Von ihrem Kunstcharakterfindet sich auch bey neuern Schriftstellern nicht diegeringste Spur.
* — — (Peter da). Malvasia zahlt ihn zu-gleich mit Schidone unter die Schüler von Ludw.Carracci . Nach Lanzi II. 2. 25a. spricht sonst keinandrer Schriftsteller von ihm.
* — — (Stephan da), auch Stefano Falz«Galoni genannt, ein Schüler von Squarcione(nach Fiorillo II. 217. eher des Mantegna ). va-säri, im Leben des Mantegna, spricht von ihmund seinen, nicht mehr vorhandenen, Arbeiten inder St. Antons - Kirche zu Padua , welche dieWunder dieses Heiligen vorstellen, nur mit sehrgemäßigtem Lob, so wie hingegen Mich. Gavo-narola (äs I>anä. pstsv.) derselben mit großemRuhme gedenkt, und neben andern, sagt, daß dieFiguren sich zu bewegen scheinen. In derselbenKirche soll sich indessen noch eine Madonna, undin der Kirche St. Maria im Vado zu Ferrara einSt. Rochus von guter Manier befinden, welcherdie Jahrszahl igzr- trägt. Auch das Lex. (wennman den dortigen Druckfehler verbessert) setzt seineBlüthezeit in 15,5, Baruffaldi hingegen daSTodesjahr seines Stefano Falza Galoni schonin 1500 an. Allein, das meist Widersprechendedieser Notizzen würde sich heben, wenn wir mitLanzi II. 2. 22l. annehmen wollten, baß darinvon zweyen Künstlern dieses Namens die Red«seyn dürste.
*Ferrarese, (D.). Derselbe ist zuverlaßigkein Andrer als Dosso Dossi .
— (Gelasiüs), di'Mccolo devaMas,
nada di St. Giorgio, (Niklaus Sohn). DerNotizz in einem alten Codex des Virgils zufolge,der sich im Seminarium zu Padua befinden soll,(wo ihn aber Lanzi nicht treffen konnte, und überdie Authenticität der Nachricht überhaupt seineZweifel äußert), wäre dieser alte Künstler in Venedig ein Schüler des Theophanes von Konstantinopel gewesen (daher auch Zanerri diesen Griechen andie Spitze der venerianischen Schule setzt). Im I.124?. hatte Azzo von Este, erster Beherrscher vonFerrara, unserm Gelasius aufgetragen, einen FallPhaetons zu malen; und eben so der BischofPhilipp von Ferrara eine Madonna, nebst einemSt. Georgs Panner, womit er dem venetianischenGesandten entgegen zu gehen gedachte, II.
2. 2,5. und Fiorillo II. 215. der die gemeldteNotizz über diesen räthselhaften Künstler aus Lor-setti's Hl-iror. slml kerrsriens. (I^nmas. kerrar.i? 35 - wirklich anführt. Nach ihm I. s. 214. wäreeine auf die Mauer im Dom zu Ferrara gemalteMadonna mit dem Kinde (della Colonna genannt)noch gegenwärtig vorhanden.
* — — (Herkules). So nennt der Winkle»fche Katalog einen sonst unbekannten Künstler, derum 1680. (woher wußt' er das?) möchte geblühethaben, und führt nach ihm eine von Hier. Davidauf drey Blättern gestochene seltene Frise an,welche einen langen Zug zur Schädelstatte vorstellt.Allein eben der Stecher führte uns auf die Spur,daß hier von dem weit ältern Künstler Herkul.Grand,, Ferrarese genannt, die Rede sey. S. imLex. den Art. Hier. David.
* Ferraresino. S. Berlinghieri.
* Ferrari, (Andreas). S. Johann An-dreas F.
* — — — — Horazen's Sohn. S. eben-falls Johann Andreas F.
(Anton oder Anton Felix), des
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