Band 
Zweyter Theil [1].
Seite
368
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Z6Z Flo einer.

zu unterhalten, und in mehrern Kunstwerken aus-zudrücken und zu beweisen suchte". Dann wird vonihm ein Brustbild Gustavs Ili. in Lebensgröße ge-stochen, und ein schönes Werk: 8olennitcs gm SS«out psssees ä 8tockkolm etc. angeführt, wovonman nähere Kunde in Ludeke's Th. II. seinesSchweb. Gelehrs. Archivs finde» Wir von ihmkennen übrigens nur dasjenige, was er in Paris bekanntmachte, wovon einiges bey Rost II. 154.angeführt wird, und, nebst dem schon im Lex.bemerkten Blatt, in einem Bildnisse des Schwedi-schen Malers Alex. Roslin, nach diesem selbstdann meinem schlafenden Mädchen, nach Deshais(1759.), und endlich in Apollo und Daphne, undin Soldaten, die vor einem Gefängnisse Wachehalten (letztere beyde nach Boucher, und eben inAquatinta - Manier) besteht. Anderswo werdenauch Landschaften von ihm genannt.

Floerner, (Peter). Derselbe verfertigte auchHolzschnitte, wovon einige mit 1546-bezeichnetsind. westenrieder ZgS. der sein Zeichen an-führt.

FlogI, (G.). Der unbekannte und vielleichtunrecht geschriebene Name eines Künstlers, nachwelchem W. Hollar 1649. das Sinnbild der De-muth geätzt hat.

* Floquer, ( ) der Maler, dessen das

Lex. unter dem Art. Floquet des Baumeisters ge-denkt- Nach ihm hat Pithau das Bildniß desStaatsraths H. L- H. de Montmor gestochen.

* Flora oder la Fleur, (Niklaus Wilhelma). Fiorillo III. 162. meint, daß seine Blumen-sammlung aus 30. Blattern bestanden habe.

* Flore oder Flore, (Franzi. In St. Jo-hann und Paul zu Venedig steht man noch dasGrabmal dieses alten Künstlers, mit seinem Bild-niß in einer Toga, und einer sehr rühmlichen latei-nischen Denkschrift auf ihn. Arbeiten hingegenvon ihm sind dort keine mehr vorhanden. Einederselben, von 1412. datirt, kaufte der Kupfer-stecher Strange, und nahm solche, nebst andernalten Venetianischen Gemälden, nach England mit-Indessen wurde Franz, wenigstens in Absicht aufRuf, noch weit von seinem gleich folgenden Sohnübertreffen.

(Jacobello de), des FranzSohn, dessen im Lex. unter dem Art. desselben ge-dacht wird. Von demselben zahlt Zanerrt (äelOnline etc. p. 16. et Seg.) eine beträchtliche An-zahl Gemälde auf, und zeigt, daß derselbe schonvon 14,5. zu den Meistern der Malerkunst in Vene-dig gehört habe. Fiorillo II. 12. Lanzi dannII. 1415 hat Kunde über ihn von 14011436.Schon unter ersierm Datum (sagt er) habe er sichzu St. Caff.ano in Pesaro durch eine Tafel bekanntgemacht; eine andre befinde sich in gleicher Stadtvon 1409. beyde mit jscometto <w klar. unter-zeichnet; eine dritte cdie Gerechtigkeit, zwischenzwey Erzengeln) zu Venedig in dem sogenanntenMagistrate delProprio, mit 1421. datirt, undeinevierte eben so zuverläßigc (eine Madonna) bey demH. Hier» Manfredini daselbst, von 1436. Dagegensey es irrig, wenn Ridolsi und Zanerti ihm einefünfte, alla Carits, von 1446. zuschreiben, dasolche ausdrücklich den Namen ^lcmamis ^nto-nius cls lVIurano trage. Von seiner Manier be-merkt er: vasari thu' ihm unrecht, wenn er be-haupte: Alle seine Figuren stühnden, nach derGriechen Weise, auf den Zehenspitzen, und fügtbann hinzu:Ich darf behaupten, daß damalsWenige vermochten was Er; nicht bloß, weil nochWenige es wagen durften, Figuren in natürlicherGröße zu malen, sondern weil er den seinigen eineSchönheit, Würde, und, wo es Noth that, aucheine Hurtigkeit und Schlankheit zu geben wußte,die man an Andern noch selten sah; so z. B. seinenzween Löwen, als Symbolen der Gerechtigkeit.Auch die übrigen Figuren würde man mehr beach-tet haben, wenn er sie nicht, nach dem Geschmacke

Florimi.

feiner Zeit mit Goldfranfen und anderm Schmucküberladen hätte.

(Jsaac). So Nennt Gandellini einenKupferstecher, von dem er Blatter nach Gold-schmiedsarbriten und andere Verzierungen kennt.

Fl 0 rentin, (Cäsar). So nennt Basan (Ld.See.) wie wir fürchten, durch irgend eine leidigeVerwechselung mit einem ganz andern Wesen, einenKupferstecher, geb zu Dijon 1594. und gest. zParis 1663. Schüler von Mauperchs, der nachF. Primariccio gearbeitet habe.

* Fl 0 rcnrina, ( la). So wird eine Male-rin bezeichnet, nach welcher C. le Roy das Bildnißdes Königes Carl Emanuel von Savoyen gesto-chen hat. Ein Verzeichnis; meines sel. Vaters abervermuthet (aus welchem Grund wird nicht gesagt)daß darunter die Turiueserin, Joh. Mar. sslemen-rina des Lex. gemeint seyn dürfte.

Florentiners, (Jacobus). Unter den Blat-tern nach Raphael nennt Hern ecke (sJachnch-ten II. 395.) eine Maria, die Christi Füsse waschtund salbet, mit I. k und der Jahrszahl 1530. sx.)^nt. Lalsrnsrica bezeichnet, und bemerkt dabey:Dieß ist eben der Meister, welcher einige Gro-tesken nach Raphael gestochen; wahrscheinlich js-cobus blorenrinus"; als wenn hier von einem(uns wenigstens nicht) allbekannten Namen dieRede wäre. Ob es der Maler Jacob Fioren-rino seyn möchte, den auch des Lex. kennt?

Florenz , (Georg von). Lanzi nämlich (II.2. 350.) sagt: Daß König AmadeuS IV. vonSavoyen einen Giorgio da Firenze, Schuletvon Giotto, oder einen andern Zeitgenossen des-selben, an seinen Hof eingeladen, und daß solcherin iz-4 im Schlosse zu Chambery, und späterhin1325. zu Pignerol gemalt habe. Ob in Oel , wieeinige behaupten, ist mehrerm Zweifel unterworfen.

Flori, (Bernardin), und Grifft, (Bat-tista). So nennt Lanzi II. 2. 23839. zweySchüler von Garofolo, mittelmäßige Maler, welchebloß durch ein Aktenstück von 1520. bekannt seyen.

(N.). Und so (I. 462 ) einen andernMaler des XVI. Jahrhunderts, von Urbino ge-bürtig, von welchem man dort in St. Bernardinein Abendmal sehe, das, nach dem Geschmackeder Zeit, recht gut behandelt sey. Derselbe solljung gestorben seyn.

* (Sebastian), arbeitete gemeinschaft-lich mit Frater Salvaror Foschi u. a. um 15-sS.unter Vasari , wie letztres schon das Lex. bemerkt.

I. 199.

* Florians oder Florians, (Flaminius).Lanzi II. 114. giebt diesem Künstler das kurze,aber schöne Lob, daß er an seinem Vorbilde, Timtorett, nur das Beßte nachgeahmt habe;so ge-nau" (sagt er)bestimmt und gemäßigt war Erhingegen in allen seinen Werken."

*, (Franz), und Anton, dessen im Lex.unter seines Bruders Namen Erwähnung geschieht-Beyde arbeiteten an dem Hofe zu Wien . Beydeblüheten um 1563. und erstrer lebte noch iMLanLr II. 37.

* Florigorio oder Florigero, (Bastialnello d. i. Sebastian), ein Schüler Martin's vonUdine, Pellegrino di St. Daniello genannt. Lan^II- 37. nennt ihn einen geistreichen Maler, deraber eben nicht sehr zart gefärbt habe. SemeBlüthezeit setzt er, wahrscheinlich durch einenDruckerfehler, in 1433. (somit um hundert Jahrezu früh') an; da diejenige seines Meisters in 15 '°'fällt.

* Florimi oder Flor ine, (Johann). Donihm kennt man, neben Andern, ein Bildniß vonFranz Piccolomini nach F Vanni, u einen architek-tonischen Prospekt, nach S- Fotti; bann ein TiM