Band 
Zweyter Theil [1].
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480
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Hgo Gregvire.

ausgemalten und aeschmückten Kirchen hinterlassenhat. (S. TV-'on. Hl8t. kranc. I.. II. 0. 16.sp. Louguet II. 170. Eine Hauptstelle dann sieht(ib. I> X. L. nlt. p. Z8Y. » kasIUcas 8ti psrpe-tui a6u8ts8 mcenöio rsperi» c>uas in IIIo nltorsvel pi»gi vel e-cor-iiad, ut prius fuersnt, srtr-sicum no8trc>rnm npe imperavi. Vergl. auch dieAnmerk. in Alreserra, und eine Abhandl. in densslemoir, 6e I'^cacl. 6ss Iu8i:rixt. 1'. XXVI.x. 652-

Greg 0 ice, (Abt). Nicht minder machte sich,'n neuern Lagen (179z) um Frankreich , als Prä-sident der von dem Nationalconvent zmParis nieder-gesetzten Comiffion der Künste, dieser edle Man durchz> Abhandlungen über den damals wüthenden Van-dalismus verdient, worin erden unersetzlichen Ver-lust, den lein Vaterland dadurch erlitten, und weitererleiden mußte, mit den stärksten Farben schilderte,/em//. xmü/. und von Bärtiger mit westlichen Be-merk. übersetzt, im Deutsch. Merk. 1795.

— — ( ) Besitzer einer Sammtfabrik in

Paris , erfand 1805. die Kunst, Gemälde in diesemStoffe darzustellen. Ohne Zweifel derselbe, vondem man 1301 in den ^Vorw. I. 105—7.

kurze, aber lesenswerthe Ol>8ervation8 8ur Ie8propriete8 äe8 0ouleur8 fand.

"Gregor,, (Anton), des unten folgendenCarls Sohn, s. im Lex. unter dem Art. seinesVaters. Nach Basan (b)cl. 8ec.) hätte er auchStatüen aus der Clementinischen Galerie gestochen.

* — — (Carl). Rost IV. 156. setzt sein Ge-burtsjahr in ,719. sein Todesjahr wie im Lex.beyde zu Florenz an, wo er den größten Theil sei-nes arbeitsamen Lebens zugebracht hatte. Unterder Folge von Bildsäulen im M"seo Fiorenrmobefinden sich viele von ihm; unter den Malerbild-nissen diese nach den Zeichnungen von Cam-piqlia, Ferretti und Menabuoni Eben so arbei-tete er für die beyden Werke: kitturs üel 8alnneImperiale sei pg>s?3o cli biren^e (l?5l.), und-4>2loin A>nriv8e cheZIi Oomini illustri b'iors»-tini. Sein Werk von der Kapelle Neri führt zumTitel: Opu8 cletto f'orrettr,

gnotl in 8acellv 8. 8. blerei er ^ekillei in ^triost^empli 8. IVlsAä tlense cle kAorentls- aä-

servatnr. Dabey warenI B. Berti, C. Faucci,und sein eigner Sohn, Ferd. Gregor,, seineMitarbeiter. Dann befanden sich vonchm in demWerke von Zampieri's Gemälden zu Grottaferratovier Blätter. Ganz von ihm sind z 4 - Blätter Bas-reliefs, Statüen und übrige Verzierungen der Pfortevon St. Johann von Lateran zu Florenz . Voneinzelnen, Bildnissen und Geschichtlichem, nacheiner Menge Meistern führt Rost IV. ,56-57. einDutzend, ein Ver-eichniß meines sel Vaters an die40 an, von denen wir hier nur noch eine H. Fa-milie nach Guido und die H. Weiber am Grabe,nach Raphael, aus dem Kabinette des Lords Sca-rcdale, wahrscheinlich seine letzte Arbeit (,759.)bemerken wollen. Einen ausführlichen Artikel überihn s. bey Gandettinl.

— — (Carl Bartholome). So heißt beyHeinecke (Iciee Generale p. 59.) ein andrer, vonobigem Carl verschiedener Kupferstecher, welcherebenfalls für das Museum Florentinuin gear-beitet haben soll.

*— — (Ferdinand), Zeichner und Stechermit dem Grabstichel, Carls älterer Sohn, geb. zuFlorenz um 1740. lernte die Anfangsgründe derKunst im väterlichen Hause. Nach dem Tod sei-nes Vaters begab er sich mit V- Vangelisti nachParis , um sich unter Wille zu vervollkommnen,und machte in kurzer Zeit große Fortschritte. Baldnäch ,760 gieng er wieder nach Floren; zurück,und war damals der dortige brßte Meister in sei-ner Kunst Rost IV. ,58 scheint ihn noch (1799)unter die Lebenden zu setzen. Auch er hat für dasMuseum/lorentinum einige Bildnisse gestochen.Dann von Historischem z. B> eine Venus und

Greifs.

Cupido nach Joh. Casanova, zwey Gruppen nachB ,Cellini, die Steinigung Stephani nach Cigoli (Füßli l. 75.), den Tod Ludwigs Gonzaga nachCvpriani, einen St. Sebastian und eine schlafendeVenus nach Guido, eine säugende Madonna nachMaratti, einen Sabiner - Raub nach Rubens , undeine H. Familie, nach Andr. Sacchi, welche ZstWil. 4s. mit malerschem Gefühl gestochen nennt.Rost l. 0. und chdc. Einen guten Art. über ihn s.bey Gandellmi.

Gregors, Gregory und Grögorx,(Friedrich), Kupferstecher und Kuvferätzer, geb.zu Dresden 1760. Er kam nach Leipzig , um sichunter der Direktion Bausens im Kupferstichen zubilden, und zeigte große Anlagen; aber ein früherTod endigte schon 1788 seine Laufbahn. Man hatvon ihm verschiedene Bildnisse, wie z. B. Metarsiasio's, und dann Bause's und Archenhosen,beyde nach Graf, alle drey vor dem XXXil,XXXIII. und XXX V. B. der N. L. der Sch.wiss. Rost II. 367.

— — (Hieronymus), ein Künstler neuererZeit, gebürtig von Ferrara , st. 177z an die 8».Jahre alt. Derselbe war anfänglich ein Schülervon Parolini und Jos. dal Sole, bey welchen erdas Geschichtsmalen zu lernen suchte, was ihmaber in größer» Werke» selten gelingen wollte.Späterhin hingegen ward er, unter AnweisungJoseph Aole's, ein sehr beliebter Landschaftsmaler.

II. 2. 263—69.

— — (Meister), ein Bildhauer zu Augsburg ;verfertigte 1498 ein großes Kruzifix auf St Ul-richs Kirchhof, und vermuthlich die RitterstatüeKaiser Maximilian I. in dem St. Ulrichs-Hofe.

— — ( ). Noch scheint ein jüngerer, als

die obgenannten, Kupferstecher Gregors zu exi-stiern, von dem wir übrigens lediglich ein kleinesBildniß von Papst Plus VI. irgendwo angezeigtfinden.

* Greg 0 rr »1 s, (Anton). Heinecke kJachr.II 66. sagt von diesem Maler: „Er scheint miraus der venetianischen Schule zu seyn." Arbeite» vonihm sah er im Kabinette Bisschop zu Rotterdam .

Greifel, (Johann), KK. Maler und Mit-glied der Akademie der bildenden Künste in Wien .Für die Kirchen in Oestreich, Steyermark, Mahrren, Schlesien, und bis nach Spanien , malte ersehr viele Altarblätter, und st 17^3. Baur. S.gleich unten I. G. Greippei.

Greifs, ( ) ein Bildschnitzler zu München ,

lernte bey Ableikncr oder Feistenberger. Rirrers-hausen.

Greiffenberg , ( ). So heißt irgend-

wo ein Maler, nach welchem man ein von einemUngenannten gestochenes Bildniß von Casp. Pren-zel kennt.

Greinerr, ( ) ein nicht übler Modellirer

an der Porzellan - Fabrike zu Dresden ums I. ' 8 o 5 -Oeffenrl. Nachr.

Greippei, Johann George, Historienmalerund Mitglied der KK Akademie der bildendenKünste zu Wien, geb. zu Beymisch in Oberschle-sien . Mensel I I. führt von ihm eine (von Wein-kopf S. 8z. beschriebene) Enthauptung Johann desTäufers an, und zählt ihn noch 1789. unter dieLebenden; was uns allein von der Vermuthungzurückhält, daß derselbe mit obigem Joh. GreifetEine Person seyn dürste.

Gletscher oder Gryscher, (M), geb zuFrankfurt 1712. b)ü. 8ec.

Gretss, (Hans Andreas). So heißt ein unssonst unbekannter Kupferstecher, von welchem ciumit 1646. darirtes Blatt (der runde Thurm zuKopenhagen ) vorhanden ist. Mrc.