Band 
Zweyter Theil [1].
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Zoo Guillemard.

mahlte Dauphins, nachher Königin in Frankreich .Derselbe dürfte wohl der Vater des obigen Guil-lernar zu Prag seyn. Mrc.

Guillemard, (Mademoiselle). So wirdauch im Hlmsnuck Ü68 koaux - 7)rt8 von iZoz.eine damals in Paris lebende Künstlerin unter denBildniß- und Geschichtsmaleru genannt, und vonihr ein Alcibiades und Glycerion angeführt. Auch^lorillo III. 506. und 525. thut ihrer im SalondesJ. XII ausgestellten Arbeit beyläufig rühmlichErwähnung.

( ). Und eben so heißt in erwähntem

Almanach ein damals in Paris lebender Gemäld-Restaurateur.

* Guilleinin, (Johann Baptist), VerewigeKruzifixschneider. Nachdem derselbe in der St.Lucas-Bruderschaft zu Paris alle Grade passirthatte, und mehrere Jahre ihr Aeltester war, starber am Schlagflusse, ste

GuilIeIN 0 t, ( ) ein Maler, geb. zu Paris ,Schüler von David, erhielt im I. 1806. von derSpezialschule der Malerei) und Sculptur daselbstden (seiner Zeit von dem Grafen von Caylus ge-stifteten) Preis für den Ausdruck an einem Kopfin Lebensgröße. Diesmal war derjenige tieferVerehrung aufgegeben worden.

Guillen, (Moses Franz), ein spanischer Ma-ler, wird von Fiorillo IV. < dem Register zufolgeE. 34.) angeführt, wo wir ihn aber nicht findenkonnten.

(Peter). So heißt (Ebend. S. 4«6ein neuerer spanischer Maler von Eevilla, der aberzu den Plagiariern gehörte, und in seiner Vater-stadt zu der Zeit blühete, von welcher es 1 c. heißt:Uebrigens war die Malcrey zu Sevilla so tief ge-sunken, daß in der Schule des (Domiugo) Mar-tine; , der doch für den beßten Meister galt, nurKupferstiche copirt wurden, deren man sich dreistbediente, wenn man einmal ein Bild zu Standebringen wollte."

* Guilleror. S. Guilledor.

Gu liier, ( ). So heißt irgendwo ein

Maler, nach welchem Jngouf (>770) das Bildnißdes Herzogs von Chevreuse gestochen hat.

Gullil'eimi, (Anton), ein Italiener; bautegegen das Ende des XVI. Jahrh, das Schloßsamt der Kirche zu Stettin .

Giiil10, (Augustin und Floreut). Zwey spa-nische Maler des XVll. Jahrh gebürtig von Va-lcnzia, welche aber nichts Merkwürdiges geleistethaben. Fiorillo IV. 335-

(Vincenz), ein andrer, mit Obigem un-

gefähr gleichzeitiger Maler, ebenfalls von Valenzia.Derselbe hielt sich eine Weile in Barcellona auf.Seine wichtigste Arbeit ist eine Anbetung der Kö-nige im Spital von St. Thecla zu Larragona, mitder Unterschrift: LrMaköc. Lurcirioiio e6gc>.

Florillo IV. 334.

Guimard, ( ) ein französischer Baumei-ster; baute den Königsplatz zu Brüssel und dasPortal der nahe dabeystehcnden Abteykirche vonKaudenberg. Man beschuldigt ihn der Unrichtig-keit seiner Proportionen. Er blühete um 1770.

Mrc.

Guinamand, de la Chaise Die».So heißt ein Mönch, der ums I. 1077. das Grabvon St. Front, ersten Bischöfe von Perigueux ,mit Eculpturen zierte, welche damals allgemeineBewunderung erregten. Fiorillo III. 33.

Guiovenneau, (L). So wird irgendwoein um 1720. in England blühender vortreflicherBildnißmaler genannt.

Guirri, (Fr. Vincent), ein spanischer Augu-stinermönch des XVII. Jahxh. der zu Valenzia

G u n st.

lebte, und sich zugleich mit der Malerey beschäf-tigte, wird von Llorillo IV. 222. kürzlich ange-führt. Nach einigen war er der Lehrer eines (be-kanntem) Schülers, Fr. LudwigClaros. FiorilloIV. 293.

* Gtlirro, (Franz). Sein im kex. ange-führtes Hauptwerk erhebt ihn (heißt es bey Fw-rillo I V. 369.) zu dem Rang der beßten spanische»Maler.

Guisolvi, (Johann). S. Gbisolvo.

Gursonl, (Fermo ). Nach Lanzi II. 245.lebte er noch 1563. Dort heißt es von ihm: Erhabe im Dome zu Mantua die Berufung St. Pe-ters und St. Andreas, nach Cartons von Jul.Pipi gemalt, welche man für die schönsten undsiudirtesten dieses letztem hielt. Dann kenne manandre Arbeiten von ihm, nach Bertani's Zeichnung,und ganz von ihm eine Kreuzigung von St. An-dreas, welche für Zeichnung und Stärke des Colo-rits das größte Lob verdiene.

Guirarr, (Peter), ein spanischer Maler, ar-beitete um 1576. in der Stadt Rcus, und hinter-ließ dort Verschiedenes, das sich durch richtigeZeichnung empfiehlt. Fiorillo lV. 115.

Guiden, (Andreas), Schönschreiber in Nürn­ berg , war 1653. 47 I alt, und ist uns übrigensbloß durch sein Bildniß bekannt.

Guldeninuud, auch Güldeninueh,(Johann oder Haus). Ein allegorisches Blatt vonihm nach Albrecht Dürer , doch ohne Namen undZeichen, stellt den Gcitz, die Gleißnercy, dieTyranney, die Vernunft, die Gerechtigkeit unddas Wort Gottes vor. Hei necke Vlachr.III. 192.

Gulpi 11, ( ). So heißt irgendwo, ohne

Weiteres, ein Thiermalcr in London , nach wel-chem R. Pollard gestochen hat.

Gulren, (Georg), Stückgießer von Nürn­ berg ; starb in Ungarn 1663. und ist uns übrigensallein durch sein Bildniß bekannt.

Gulrlinger. S. Gülrlinger.

* Gumiel, (Peter von). Man hält ihn fürden Baumeister des Klosters St. Engrazia zu Sa­ ragossa , dessen Fahnde ganz von geschnilknen Stei-nen aufgeführt ist. In 1498. fieng er das, auchim Lex. benannte, Collegium von Alcala , eines derkostbarsten griechisch - gothischen Gebäude mit dreyweitschichtigen Höfen an, worin Säulengänge vonDorischer , Ionischer und Componirter Ordnung(96. Colonneu) und zwischen den Bogen Köpfevon grandiosem Charakter angebracht sind. AuSdem letzten Hof trittst man in das Theater. DieKirche ist ebenfalls von Ionischer Ordnung , reichan Skulpturen, und enthalt eines der ehrwürdigstenMonumente in Spanien : Das Grabmal des Kar-dinal Timencs, von Vergara. TM-Lin. teer.I. 3>2.

G « m p, (Michel). So heißt RittersbauseilS. 154. einen Maler, von dem sich in der Kar-meliterkirche zu München einige Arbeit finde.

Gune strafn er, auch Gunezbainer,(Johann), Chur -Baierscher Baumeister; arbeiteteum 1722. zu Augsburg , von Srerren S. >07-

Gunod,( ). So heißt ein neuerer franszösischer Kupferstecher, der fürs XVIII. oder XIX.Heft des Lours k>i5torigu6 et ölementsies, ge-meinschaftlich mit Massard eine eilte Starüe, undfürs XXVIII. Heft für sich namentlich diejenigedes sogenannten Antinous vom Delvedere gesto-chen habe.

* Gunst, (Peter und Philipp), Perer, geb.zu Amsterdam um 1667. (also ja nicht wieBasimLll. seo. sagt, 1724. wenn man anders nicht an-nehmen will, daß er als ein zweyjahriges Kind