es(0) 88 7Dieſer wegen beſtehen die beydenhauptſaͤchlichen Requiſita, die zu demWerkzeuge derjenigen Bewegung gehoͤ-ren, welche die Miſchungenauseinanderſetzen ſoll, ſchlechterdings in der Gleich-maͤßigkeit der Subtilitaͤt und der Zeit.Was das erſte von dieſer Gattunganlanget; ſo verurſachen Feuer undWaſſer theils vermittelſt eines foͤrmli-chen auſſerlichen Angriffs die zarteſteBewegungen, theils befordern ſiedurchihre wurckliche Einflechtung, in demZuſammenhange der Miſchung, dieNuseinanderſetzung derſelben; da ichdenn unter dem Feuer welches würck-lich in den gemiſchten Dingen vorhan.den, das brennliche und zur Feuer ·Bewegung hauptſaͤchlich und unmittel-bar bequeme Grundweſen verſtehe.Gleichwie aber Feuer und Waſſerin vielen Umſtaͤnden von einander un-terſchieden ſind: alſo muͤſſen und koͤn-nen auch die Wuͤrckungen, welche bey-de ſich in den Chymiſchen Kunſt⸗ Pro-ben aͤußern nicht mit einander vermen-get werden. Uberhaupt ader erſtreckenſich dieſe beyde vornehmſten Werck-A 3 zeu-
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Herrn Georg Ernst Stahls ... Zymotechnia fundamentalis, oder, Allgemeine Grund-Erkänntniss der Gährungs-Kunst : vermittelst welcher die Ursachen und Würckungen dieser alleredelsten Kunst, welche den nutzbahrsten und subtilesten Theil der gantzen Chymie ausmacht, aus den wesentlichen mechanisch-physischen Haupt-Gründen überhaupt mit höchstem Fleiss ans Licht gestellet, und mit einem neuen chymischen Experiment, wie ein wahrer Schwefel durch Kunst zum Vorschein zu bringen; wie auch mit andern nützlichen Erfahrungs-Proben und Anmerckungen dem Publico mitgetheilet werden / wegen ihres unbeschreiblichen Nutzens aus dem Lateinischen ins Teutsche übersetzet
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5
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