83(0) 88 17Das ſechſte LCapitel.
Der Unterſcheid des Zuſammen-hanges.
ö haben im 4. Capitel gemeldet, daßS die Grundſtuͤcke, welche das Subje—
ctum der Gahrung ausmachen ſol—len, in eins verknüpffet, oder vereiniget ſeynmuͤſſen. Dieſem haben wirm dem nechſt vor-hergehenden Capitel eins und das andere, vondem Unterſcheid der Fettigkeiten beygeſüget, undzugleich geſaget, daß ſolche inſonderheit in n-ſehung ihrer Jaitheit von emander unterſchie-den ſind, alſo daß eine Gattung davon zaͤrter/die andere aber dicker oder arober iſt. Wirmuͤſſen alſo von der Benauigkeit dieſer Ver-einigung noch etwas weniges anfuͤhren, alswelche von der Fartheit der alſo vereimgtenDinge groͤſtentheils abhaͤnget.
Erſtlich ſo gefaͤllet uns bey dieſem unter Haͤn-den habenden Werck, gleichwie mehrentheilsalles uͤbrige, alſo auch inſonderheit diejenige di-ſtinction, welche der ſcharffſichtige und ausbün-dig gelehrte Becherin ſeiner unterirrdiſchen Na-tur⸗Kuͤndigung ins Mittel bringet: allwo erdie Cörper erſtlich iueinfache, oder in urſpruͤng-liche Grund-Anfaͤnge;(princ pia) hiernechſt ingemiſchte; ferner in zuſammengeſetzte; end-lich aber in mehr als aus zweyerley Dingen(decompoſita) ja gar in mehr als aus dreyer-
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