23(o) 88 79der geſetzte Theilchen, von denen uͤbrigen, mitwelchen ſie erſtlich verbunden und verſetzet ge-weſen, gar weit entfernet werden.
Da aber in keinem eintzigen natuͤrlichem, undunter dem Mond befindlichen Coͤrper eine un-vermerckt-fortſchreitende Wirbel⸗ oder Schne-cken⸗ artige ꝛe. Bewegung von ſich ſelbſt entſte-bet; ſondern Uiß zur ſubtileſten, von der Hitzebewegten Lufft(ætherem calidè motum) ihreBewegung beſtaͤndig von einem andern beweg-tem Coͤrper uͤberkommet; ſo kan auchj dieſeAuseinanderſetzende gaͤhrhaffte oder gaͤh-rend machende Bewegung, wo ſie nicht von ei-nem andern bewegtem Coͤrper als dem dazudienlichen Werckzeuge erwecket wird, keines—weges aus und durch ſich ſelbſt entſtehen.
Denn ob zwar die ölichten Coͤrperchen,ſonſt der Bewegung vor allen andern unter-worffen ſind: ſo will ich doch dieſe Beweglich-keit nicht ſolchergeſtalt der Meß Kunſt undder Natur⸗ Runde zuwieder verſtanden haben,als ob die öͤlichten Coͤrperchen mit einer ſol-chen angebohrnen und ihnen von Natur einge-pflanczten thaͤtlichen Beweglichkeit/ ver-mitelſt welcher ſie ſich ſelbſt aßive bewegenkonnten, verſehen waͤren; ſondern alle Beweg-lichkeit derſelben iſt nichts anders als ein bloſ-ſes Vermoͤgen, die Bewegung in ſich zu neh-men, nemlich eine ſolche Geſtelltheit ihrerSigur⸗ und Groͤſſe, daß die Bewegung ei-
nes