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daß(ſage ich) in ſolchem Fall keine Trivitaͤt desSchwefels noͤthig ſey, dadurch dieſe erdigteParticulchen zu einer trockenen zuſammen-baͤuffung/ und der Zahl nach zu betrachten-den Zuſammenwachſung(concretionem nume-ricam) zuſammen gefuͤget und gebracht wer-den muͤſſen, als wozu ſie ohne dem von ſelbſtgeneigt ſind: ſondern daß vielmehr ein merckli-ches Leyden bey dieſem ſchwefelichten Beſtand-weſen vorfalle, als welches ſich von derglei-chen traͤgen Coͤrpern emwickeln/ und von demgemeinſamen, der Gn nach zu betrachtenden( numerico) aufhaͤuffenden Juſaim̃e nwachs/mit dielen andern Particuln von ſeiner eigenenGattung abbalten/ und ſich in ziemlicherKube in und unter dem Waſſer zu Boden zie-den und daſelbſt aufhalten laͤffet.
Dieſerwegen giebt vierdtens ſich dieſesſcbwefelichte Beſtandweſen in dem gantzenActu der Fermentation niemahlen alſo frey undtein zu erkennen, daß es fich entweder vonſelbſt oder auch mit Suͤlffe der Kunſt gantzunvermengt aus dieſer Verbindung ſolte herauswickeln konnen, es waͤre denn daß es in ſehr
eringer Quantitat und kaum zum tauſendſtenTheil, in Anſehung des uͤbrigen, welches be-ſtaͤndig neue Ver knuͤpffungen und Verſetzun-gen erdultet, geſchehe. Von dem alſo genann-ten etberiſchen/ balſamiſchen ſubtilen Gel/ wel-ches aus den Wacholder Beeren/ Anis/ undSenchel⸗Saamen ꝛc. wie auch aus der C,ey.