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Geschichte des ehemaligen Stiftes und der Landschaft St. Gallen unter den zween letzten Fürstäbten von St. Gallen, besonders während den Jahren der helvetischen Revolution bis zur Aufhebung des Stiftes / von Franz Weidmann, gewesenem Mitglied des aufgehobenen Stiftes St. Gallen und vormaligem Bibliothekar an der kathol. Kantonal-Bibliothek in St. Gallen
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19
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ungestümem Eifer" beigemeffen *) und die an Beda ge.machten Forderungen für so unschickliche und überspannteAnmaßungen erklärt ^), daß weder der Fürstabt je geneigtsein könnte, solche einzugehen, noch Seine Heiligkeit selbe zuunterstützen ^). Der heil. Vater rieth daher nachdrücklich zurMäßigung, zu jenem Geiste deö Gehorsams und der Unter-würfigkeit, der ein Haupterforderniß für OrdenSmänner wäre,und daß sie durch ehrfurchtsvolle Willfährigkeit und Erge-benheit das Zutrauen ihres Obern und dadurch Eingang zuguten und nützlichen Rathschlägen zu gewinnen trachten soll-ten. Am Ende heißt es noch: Dieß ist der ernstliche Wunschund Willen Ihrer Heiligkeit, welche eS immer mißbilligenwürden, was man dem Geschäfte auch irgend für eine andere Richtung geben möchte" ^).

ES war die Absicht der Mißvergnügten gewesen, vom

llesiäeriis et intentionidn 8 8 anet.ini Katri 8 . Schreiben des Kardi-nals Staatssekretärs Lnoneompagni vom L. Augstm. 1786.

« 2 vlu 8 iinportunn 8 .» Ebendaselbst.

2 ) «krMten 8 iono 8 contra krincipein ^dliateni kactB 8 nnt sileo«iinproprisü et exork>itante 8 , nt nuni^nain P088ent repvrire nee in« illo clispositionern , nt 8 ecnnclentur, nee pens 8 8 anctitatein 8 narn« patroeininin, nt exeentioni clentnr.» Ebendaselbst.

') Dieß kränkte die Mißvergnügten sehr, und G. Branden-berg schrieb daher: «Iloe etiain temporg lli<lic!mu8 per experion-«tiam apnä koinanain Onriam perinäe ae in privatig lVIona8terÜ8«so religio8i8 Orclinik>n8 veterem exelav!88s vigorem, cle8iclergri« vivscein illain et Itali8 eognatam aetivitstem, nee ni8i raro gpull« kceIo8iB l?roeere8 scele8!a8tiei 8piritu8 ve8tiAia et oxempla rops-«riri, ut aäeo miruin nnn 8it, laxato (liseiplinü: nsrvo, Ks8to-« rumcpis oe88snte vigilsntia , Orcline8 oinno8 ecele8ia8tico8 sreculi«liominik>u8 8ensim cls8pvctni lisberi escpi8se, äonee opinioni8 et«sntdoritatio ssctnra in apertain per8ecntionein Analem Iioclio«viäeinu8, eruinperet.» 1'. I. 166.

«ksev S8t intentio et (les!<ler!um 8u-e lieatitnäini?: nee ego«P 088 NIN, nee potero nnc^nam ^niä sinpliu8 äicers, ^uam ^noä«inArata evsäet, nee ungnani poterit allprobari s. 8. I). ke. k^us!-« ennc^ue glia üireetio, ^nse I,n!e negotio clari plseoret.» Ebenda-selbst. Darüber klagten freilich die Mißvergnügten: «cognita nobis

«Koma, per 8 pectn>n Knntiaturss tribunal, nee ^uantnin nobis a« congregationo et prreoertiin a Vi 8 itatoridus sponäere liesst, igno-

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