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gedachtem Fürstabten und der Minderheit seiner Kapitularenjene berüchtigte Spannung, die zu verschiedenen Schritten,z. B. zu einer Visitation durch die Aebte von Einsiedeln undMuri, zum Rekurs an den päbftlichen Nuntius und an denrömischen Hof unmittelbar selbst, und zu einer Gattung voninnerer Revolution im Stifte St. Gallen führte.
Pankraz war die Haupttricbfeder und die Seele allerUnternehmungen gegen den guten Beda, bis ihm und dreiandern Mißvergnügten die Herrschaft Ebringcn im Breiögauzum Aufenthaltsorte angewiesen wurde, wohin er den22 . des Herbstmondes 1788 abgieng *). Aber auch hier ruhte ernoch nicht. Gleich Anfangs 1789 begab er sich persönlich zuden schweizerischen Aebten zu Mariastein und Rheinau, umsolche für seine Partei zu gewinnen; doch vergebens.
Glücklicher verlegte er sich zu Ebringcn auf die Land-wirthschaft, indem unter seiner Leitung ein vorher unergie-biges Terrain in eine gute Trifte umgewandelt und eineArt von kleiner Schweizerei errichtet wurde. So bekam erden Ruf eines guten Oekonomen. In stiller Muße stoßen ihm7 Jahre geräuschlos dahin, bis ihn die Landesunruhen von1795 wieder in Thätigkeit setzten, die sich jedoch nur aufeinen Briefwechsel mit Vertrauten im Kapitel beschränkte.
Ganz unvermuthet erschien Pankraz nach Ostern 1796in St. Gallen. Der liebenswürdige Beda nahm ihn nichtnur gütig, sondern mit ehrenvoller Auszeichnung auf, undbeide schienen jetzt miteinander gänzlich ausgesöhnt zu sein.Man drang in den Fürstabten, daß er sich entschließenmöchte, jenem wieder im Stifte seine Wohnung anzuweisen;bereits schwankte der gute Greis: doch gab er ihm in sanftenAusdrücken die Weisung, nach Ebringcn zurückzukehren,
') Bei seiner und seines Gesellschafters Abreise sollen dem Für-sten die Worte entfallen sein: «dton vllloliUis lseism
n>eom!» — Und doch fanden beide nachher väterliche Vergebungund Liebe bei ihm.