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Erfahrung, so manchem von Wyl gebürtigen Individuumzukam/ die sich vorzüglich in der Familie Vorster forterbteund die der Fürstabt Beda während der Spannung zwi-schen ihm und der Opposition im Kapitel 1786 in HinsichtPankrazenö so kurz als bündig bezeichnete/ da er sagte:„Er" (Pankraz) „ist ein Wyler und ein Vorster/ und er„ wird / so lang ich lebe / mir keine Stunde Ruhe mehr lassen."
In der That schien Pankraz ein gewisses Gefühl derÜberlegenheit an Talenten über Andere in sich zu haben;daher war ihm jede Ansicht der Dinge zuwider/ die nichtmit der seinigen übereinstimmte. Hastig griff er nach jedernoch so sonderbaren Idee und verzichtete lieber auf die Rath-schläge seiner Freunde/ als auf seine Meinungen. In solchenMomenten schien er keine andern Verhältnisse zwischen seinerUmgebung und ihm zu kenne«/ als die des Gebietenö undder Unterwerfung. Kann man aber dieses dem Manne/ derals Knabe und Jüngling nur zwischen Klostermauern erzo-gen worden / verdenken? —
Zu seiner Charakteristik gehört noch/ daß/ da er alsAbt vorzog/ „Alles sehr voreilig zu behandeln und in Ge-„schäftcn eher mit Gewalt eine Bahn zu breche»/ als selbe„durch Zögern zu löse«/ er sogleich die Zuneigung von Vie-„len verlor "i). Von Nepotismus war kein Schatten anihm zu entdecken; hatte er vielleicht die Maxime jenesPabstes angenommen/ der auf seine Nepoten und sich den14. VerS des 18. Psalms anwandte r «Si mei non kusrint« äonünsti tunL iiniiiL6u.lLtu8 ero, ot ewmiäukor a clelioto« wsximo.»
31. Gesinnungen des Volkes gegen den neuen Abt.
Pankraz war dem Volke schon als ehemaliges Partei-Haupt gegen Beda verhaßt; sein mehrjähriger Aufenthalt zuEbringen hatte diese nachtheilige Stimmung keineswegs aus-gelöscht; man gab daher den Kapitelsgliedern von mehrern
') r. i. p. 234.
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