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abenrheuerlich war: — der verwünschten Stadt sollten dieLebensrnittel/ sogar das Wasser abgeschnitten werden! —Man lachte über diesen drolligen Einfall/ den aber die Toll-köpfe im Ernste auszuführen willens waren und daher daSStift St. Gallen einluden/ eine Proviston an Wasser fürein paar Wochen zu sammeln/ weil eS sonst bald Mangeldaran leiden dürfte!! —
Der Stadtinagistrat erhielt schnell hievon die Kunde undersuchte die Kapitttlaren/ die Waghälse i) von ihrem Vor-haben abzumahnen/ was jene gern thaten; — und diese stör-ten von nun an die Ruhe nicht mehr durch feindselige Versuche.
14. Erklärungen geistlicher Beh örden über die helve-tische Konstitution; diese wird zu Gößau ver-worfen.
Schon mehrere der größer» Kantone hatten die neue/von Frankreich aufgedrungene Verfassung angenommen/ undihre Deputirren sich den 12. April zu Aar au zu einem ge-setzgebenden Körper der Einen und untheilbaren Repu-blik konstituier/ auch am 18 . desselben Monats ihr Vollzie-hungsdirektorium erwählt/ während in der östlichen Schweizman sich über den Beitritt noch keineswegs vereinigen konnte.Man sah täglich Prozessionen/ Wallfahrten und andere An-dachten in allen Gegenden der St. Gallischen Landschaftverrichten — zur Abwendung des »so schrecklichen Zeugsder Konstituz oder des Konstuzeö« — wie sich die Bauernausdrückten.
Die bischöfliche Kuria zu Konstanz hatte zwar durchein öffentliches Zirkular die Besorgniß/ als wenn die neueVerfassung dem kathol. Kultus entgegen wäre/ für gänzlichnngegründet erklärt/ und alle ihrer geistlichen Obsorge An-vertrauten — um ja das Heil HelvetienS nicht auf daSSpiel zu setzen — zur Annahme derselben eingeladen. Ein
H Diese hatten eine Art Hauptquartier in St. Fiden; dahinzogen die Deputirten des Stiftes und besänftigten sie.