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„vorzustellen: daß wenn Ihr znr Erfüllung dieser Absicht„mitzuwirken es Euch beigehen lasset, solches geradehin dem„Gehorsam und der Treue, die Ihr Uns, alö Euerem„rechtmäßigen Landesherr« schuldig seyd, zuwiderlaufe und„demnach Euch zur schweren Verantwortung gereichen müsse.
„Hingegen werdet Ihr als rechtschaffene und psiicht-„ getreue Männer handeln, wenn Ihr bei erwähntem Anlasse„ einzig und allein dahin arbeitet: daß Euerem Landesherr»„seine Lande und Besitzungen u. s. f. gänzlich zurückgegeben„und die alte Ordnung der Dinge in unseren Stiftslanden„und Gerichten hergestellt werde. — Dieses ist auch was„Wir von Euch hoffen, was Wir Euch zu befehlen und von„Euch zu erwarten das Recht haben. Dieses wird Euch„unser Wohlgefallen, unsere Danknehmigung und dieSegcnS-„ wünsche des größten Theiles unseres St. Gallischen Volkes„ erwerben" u. s. w.
Die Tagsatzung, welcher diese beiden Schreiben, nachLeon. Meisters Ausdrucke, „ein kleines Lustspiel" gewähr-ten, trat darüber gar nicht ein und verlangte vom Vollziehungs-rathe, daß gegen die Agenten des Abtes zweckmäßige Anstaltengetroffen würden. Bald ergab eS sich, daß selbst ein Bruderdes Abtes, Karl Forst er, ehemals neapolitanischer Offizier,unter dem Namen Gilly sich in Bern aufhielt und Pan-krazens Unterhändler machte; seine Papiere fielen alle derhelvetischen Regierung in die Hände und er selbst «wurdeüber die Grenzen der Republik hinaus geführt.
Dem Hrn. Müller, einem Ausgewanderten aus Elfaßund seit 1798 Sekretär deS Abtes, der ihn unter dem Titeleines Hofrathes zu verschiedenen Sendungen brauchte, wareS inzwischen zu Paris gelungen, den spanischen LegationS-rath d'Ayllon in das Interesse Pankrazens zu ziehen;allein auch ohne weiter« Erfolg. Denn wo in aller Welt,fragte man sich allenthalben, macht der Lüneviller Friedezu Gunsten deS Abtes von St. Gallen eine Ausnahme oderbesondere Verfügung? Ein ganz anderes Verhältniß wäre es