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Glück zu wünschen, erhielt darüber keine Antwort. Den13. kehrte ich wieder nach Zürich, schrieb heute, wie auchden 17., an den hl. Vater, und beschrieb ihm alles, u.s.w.Die Briefe sind durch sichern Weg eingesandt worden.
„Den 13. erhielt ich abcrmal vom Fürsten Metter-nich eine Zusicherung. Den 15. stellte ich dem EapoL'Jstria vor, daß sowohl Graf Nessel rode ihm, alS FürstMetternich dem Hrn. Lebzeltern die AngelegenheitenSt. Gallens empfohlen hätten. „Wir haben keineOrdre, St. Gallen zu restitniren," war die Antwort.Kurz, diese zwei Herren haben keinen guten Willen gegen dasStift. Ich bin außer Stande, den Wagen zuschmieren,wie mir der Nuntius gerathen hat. Bei diesem Anlaß sagtemir Capo d'Jftria: wenn ich das Bisthum zu St. Gal-len annehme, werde die Sache sogleich ausgeglichen sein.Ich erwiederte, daß ich ohne Wiederherstellung deö Stiftesnie das BiSthum annehmen werde.
Nach der Abreise des Hrn. v. Lebzeltern sprach ich den19. mit Hrn. v. Schraut seinem Nachfolger, der mich zwarhöflich empfing, aber nur von Pension redete. Den 20.reifere ich nach Einsicdeln, wo ich den 23. Briefe vonHrn-erhielt, worin mir die gute Stimmung des Lan-
des gemeldet wurde, und über Zerschiedenes gefragt wurde;ich gab Antwort; aber da geschah keine Meldung von Entsa-gung.
Den 28. traf ich abermal in Zürich ein, schrieb ver-schiedene Briefe, nämlich an beide Kaiser, an den Königvon Frankreich, seinen Bruder den und an die
o-El-essö von Angou leine, die mich von Wien aus kennt,und auch aus Mietau an mich geschrieben hat. Ich über-gab diese Briese dem rechtschaffenen Grafen Salis - S 0 gli 0,dem besten und gescheidesten Freunde, den ich kenne, um sieUcher an ihre Behörde zu bringen, und wartete sodann dieAnkunft des Hrn. Nuntius in Zürich ab. Den 3. Mai kamendlich der Hr. Nuntius; ich war der erste bei ihm. Er war