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Wiederherstellung deS Stiftes glauben zu machen, und woll,ttn mich bereden, eine große, von den Mächten und nicht vondem Kanton zu bestimmende Pension anzunehmen; alleinumsonst; nach einer Stunde dauernden Zudringlichkeitgiengen wir auseinander. Den nächsten Tag überreichte ichabermals eine Note, worin ich meine Weigerung schriftlichwiederholte, meine Gründe angab und neuerdings die Rechtedes Stiftes reklamirte.
Den 25. reiSte ich nach Luzern zum Hrn. Nuntius,den ich, weil er tödtlich krank war, nicht sprechen konnte,wohl aber Cherubini, der außerordentlich höflich war undmir von dem Biöthum Sr. Gallen und Chur sprach.Ich zeigte ihm meine Abneigung, besonders wegen Vereini-gung Churs mit St. Gallen.
Hier in Luzern fand ich noch die Gesandten von Bern,Freiburg und Solothurn, die mich ihrer besten Gesin-nungen versicherten. Den 27. traf ich in Muri ein und schrieban alle alten 13 Kantone äll. Muri 30. März. Ich fordertedie Kantone auf, ihrem alten Verbündeten zur Erhaltung seinerRechte verhülflich zu sein. Die Kantone antworteten meistenssehr günstig. Dem Kanton Zürich schickte ich mit einemhöflichen Begleitschreiben seinen Brief un eröffnet zurück,weil auf der Inschrift »dem gewesenen Abt Leö ehe-maligen Stiftes« stund.
Den 30. traf ich wieder in Zürich ein, theilte den 31.den auswärtigen Gesandten eine Abschrift meines Schreibensan die 13 alten Kantone, nebst einer begleitenden Note mit.Ich besuchte in den nächstfolgenden Tagen alle Gesandten der13 Kantone, die den Besuch erwiederten, H eer von Glarusausgenommen. Beinahe alle versicherten mich der günstigenGesinnungen ihrer respektive» Kantone und wie sie bereitsvon diesen gute Instruktionen erhalten hätten. Den 6. Aprilbegab ich mich nach Muri, um dort die hl. Zeit zuzubringen.
„Den 10. erließ ich ein Schreiben an die Gesandtender Alliieren, um ihnen wegen der Besitznahme von Paris