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er sich durch die Mäßigung und den guten Willen der Religiösenbesiegt/ dem Mittel gegen dortige Unordnungen ergebe / und eSsollen Dieser und Jene mit gemeinschaftlicher Sorgfalt und ge-genseitiger Liebe zur empfehlcnswerthenAuSsöhnung hinarbeiten.
DaS sind die Gesinnungen und das Verlangen des heil.VaterS/ um nachtheiligere Gefahren zu vermeiden/ die voneinem stürmischen Temperament («uno strexiwso temxors-menw») entstehen könnten. Eben das ist es auch / was ichIhnen/ als einer geschicktem Person/ beibringen soll/ diegeeignet ist/ den andern Mitbrüdern zum Wohl und From-men Aller eine vortheilhafte Ueberzeugung zu geben. Mit Er-füllung dieses meines Auftrages bin ich endlich und unter-zeichne mich geharrend/
Euer Hochwürden
Ergebener
Rom/ 22. April 1786.
<7. /Ilr.
Sehr ehrwürdiger Pater!
Ich konnte nicht ohne besonderes Vergnügen auS IhremSchreiben vom st. d. M. entnehmen / daß Sie mit meinemBriefe vom 22. April zufrieden gewesen sind. Ich bin alsogezwungen/ da eS mir jetzt mehr am Herzen liegt / ebendiesel-ben Reflexionen zu wiederholen/ die ich Ihnen darin vorge-legt habe/ daß nämlich Unfriede und Mangel an schuldigerregelmäßiger Subordination das größte Uebel in einem Klosterseien. Die innere Gährung in einem Kloster konnte betrü-bende Folgen («6on8egsuenris8 sKUorivss») mit sich führen.Man wird ein Mittel gegen die Unordnungen/ wenn solchedort sind/ anwenden. Aber es sei genug zu wiederholen/ daßes besser ist/ eine derselben mit Klugheit und Mäßigung zudulde«/ als den Weg zu weit größeren zu eröffnen.
. Ich weiß/ daß ich zu dem spreche/ der Eifer für das Wohldes Klosters hat/ und will mir schmeicheln (« er miiu blsnäirivolo »), daß er das Angemessene des Rathes erkenne. Ich binindeß der/ den ich zu meinem Vergnügen mich bekräftige/Ergebenster
Rom / 28. Brachin. 1786.
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