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stioniren dürfen? Da Sie Obrigkeit sind/ist es doch unglaub-lich/ daß Sie von der Sache nichts gewußt! Bruder kommennächtlich wider alle Ordnung inS Kloster/ bleiben dort meh-rere Stunde» / und Sie sollen nichts mit ihnen geredt haben?sollten nichts von der Sache wissen? — Ich wollte mich ver-antworten; aber eS ward dazwischen geredet und man schrittweitere.
Nun sagte Br. Halber: „ES ist bekannt/ daß sie dieKorrespondenz nach Mehrerau führen; hat man ihnennichts von dieser Sache zugeschrieben?« (Man drohte nundem Briefsteller seine Papiere untersuchen zu wollen/ waSaber auf seine muthige Unerschrockcnheit hin unterblieb.)
Nach einem langen fast unerträglichen Zuspruch entließensie mich. — Ich wünschte einmal von einem österreichi-schen Husarenregimente Anführer zu sein; ichwollte diesen Herren ei «anderes Examen machen. Vonden übrigen Herren ward Niemand berufen. Die Mor-sch weil er sollen auch Militär bekommen haben und auchdort soll ein strenges Examen vorgegangen scin^). WeitereFrucht dieses ProklamaS weiß ich keine — sehen Sie z»/daß cS eine bessere habe/ sonst-
Unsere Wache besteht aus 24 Man«/ 12 aus der Stadtund 12 vom Lande; sie betragen sich sehr höflich und stille.
Hr. Mang schreibt mir heute/ er habe vom Schlat-ter von Bischofszell vernommen/ daß Hr. Dalberg eingleiches Proklama wegen Bischofszell und Arbon her-ausgeben werde/ aber vielleicht mit befferm Erfolge.
Der Name des Herrn sei gebenedeit! Wir sind für die
Ewigkeit gemacht und die Zeit geht geschwind vorüber.-
P. B.
N. S. Ihren Brief habe ich heute richtig erhalten:Ihr Trost ist — so — so! —
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') Weil mehrbenannter Aufruf des AbteS Pankra; bei der uKreuzfahrt von 7 Gemeinden daselbst öffentlich von der Kanzel be- Zkannt gemacht worden war. ^