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Im Ganze» herrscht die gespannteste Erwartung und Jeder-mann seufzt nach Rettung. Die Guten wünschen sie vonNord und Ost, die ungleich schwächer« Bösen von Westenzu erhalten.
Wenn Sie Sr. hochfürstlichen Gnaden schreiben, sobitte ich Höchstselben dringendst anzugehen, von Sr. Maj.die schleunigste Hülfe zu erwirken zu suchen; denn daS Wohldrö fürstlichen Stiftcö und so vieler rechtschaffen denkenderund von Blindheit wieder ganz zurückgekehrter treuer Unter-thanen hängt einzig von österreichischem Schutz, welchender gütevolle Allvater segnen wolle, ab, u. s. w.
R. S. Dürfte ich Sie wohl noch beineben bitten, mich nurmit Wenigem von der wahren Lage der Sachen freundschaftlichzu unterrichten, ob wirklich Rettung nicht nur zu hoffen,sondern auch nahe sei? Ob man wirklich auf thätige Hülfebestimmt zählen könne? u. s. f.
28. Brief von H. an N. N., vom 28 . Juni 1798.
-Streng sind unsre Hrn. Mitbrüder bewachet.
-Ich besorge die Deportation einiger unserer Mit-brüder—und vielleicht bald einen Priestereid, der die Emi-gration mehrerer bewirken wird. Wäre das fürstliche Proklamadurch 10,000 Oesterreichs publizirt worden, wäre es freilichfür uns weniger folgevoll und nachdrücklicher gewesen. ESwird sich zeigen, — was Schauen bürg und Napinatdazu sprechen werden. Viele sehen das Proklama als ein unter-schobenes Stück von den Hrn. Emigranten in der Mehrerauan. Sie sehen, daß nun Hülfe und Nachdruck — und zwareilige, nöthig ist. — Ob nicht ein Kurier au den Fürstenabzusenden? —
29. Brief von B. an H., vom 27. Juni 179 8 .
DaS Publikat Se. H. Gn. ist für uns ein fataler Streich.Warum, wozu so voreilig?«Jst die Verheißung des zu an-gedeihendeu Schutzes, die Erfüllung desselben will ich sagen,ist sie nahe? Ist dieses, — dann ohne Sorgen! Ist sie abernoch ferne, was wird unterdessen, und was muß mit uns und
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