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er möchte von allen «exten eine Loinmission ehestens zusammenberufen, damit man berathschlage, ob und wie man noch indieser Sache helfen könne?
Dieses sind nun ohngefähr die Gedanken der Conferenzschlechthin niedergeschrieben, welche wir das hochwürdigsteOLoium gehorsamst bitten zu verbessern, zu korrigieren, unddas abgängige hinzu zu setzen, wie auch dasselbe uns baldigstwissen zu lassen.
In welcher Erwartung wir die Ehre haben uns gehör,samst zu Gnaden zu empfehlen, und in tiefem Respect« zuverbleiben.
Eines Hochwürdigcn OKcü
Aoinine omnium
gehorsamster Diener
losLk» S^RI'ORI, Raioclius6t in Iinc cansa nctnrins.
47. Lonsei-enr-Resultat der St. Gallischen Geist-lichkeit/ oder Vorstellung an das Direktoriumin Aarau.
Freiheit! Gleichheit!
Bürger Oii'ecroren!
Wir haben Pflichten sowohl gegen den Staat, als ge-gen unsere hl. Religion; diese stehen nicht nur in keinem Wi.derspruche gegen einander: vielmehr werden jene durch dieseuns noch theuer, heilig, unverletzlich. — Sein sie versichert,Bürger vireowren! Sollten wir an Gott, Gewissen, Religiontreulos werden, würden wir bald auch aufhören, gute, ge.treue, rechtschaffene Staatsbürger zu sein.
Beides, die Pflichten gegen unsere heil. Religion undden Staat, fodern uns Unterzeichnete auf, Ihnen gegenwär.tige dringende Vorstellungen zu übergeben; doch mit allerHochachtung, die Ihnen gebührt, aber auch mit aller derFreimüthigkeit, die unö als Dienern der Religion und freienStaatsbürgern nicht kann verdenket werden. Denn soll einStaat glückselig sein, — so müssen Güte, die jede Beschwerdeder Bürger ohne Unterschied höret, — und Gerechtigkeit,die dieselbe, wenn sie begründet sind, eben so gerne hebt, die