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nur dann rcsigniren, wenn ich kein Mittel mehr werde aus«findig machen können, des Stiftes Rcchtsamc zu handhaben.Indessen erkläre ich gleichwohl, daß ich meinerseits michnicht entgegensetzen werde, daß ein bestellter oder erwählterPfleger sowohl das Oekonomische alö daS Klösterliche in-dessen adminiftrire, doch ohne wichtige Veräußerungenmachen zu können, wider welche ich protestire nnd immerprotestiren werde." u. s. w.
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SalmanSweiler, 26 . Hornung 1798.
„Meine Anwesenheit in St. Gallen würde sicher dasMittel nicht sein, den fernern Schaden abzuwenden. Siedürfen nur auf die Zukunft und auf das, was sicher ge-schchen wird, ihr Augenmerk heften. Von der übrigen Weltganz abgeschnitten, ohne Hilfe und ohne solche nurdurch ein Schreiben suchen zu dürfen, müßte ich michzu Allem verstehen. Alles feierlichst bestätigen, waö die neuenRegenten nur immer verlangen werden, und was wer-den sie verlangen? waS beabsichtigen? Die Zerstörung un-sers Stiftes, waö sie in Hinsicht unserer Schulden leichterzielen können; das Archiv, — sogar unsere gcfiüchtetenPretiosen müßten ihnen eingeliefert werden; xo- kl-e^uen-r-->ws müßte ich dasjenige gutheißen und unwiderruflichmachen, was den 4. Hornung so unbesonnen und zum Aer-gerniß der ehrlich-denkenden Welt geschehen ist.-
Hr. Nuntius stimmt meiner Heimreise gar nicht bei,vielmehr verlangt Er von mir, daß ich eine »olemnem krote-8rstion6ln über das Geschehene ihm zustellen soll, um mitselbiger zu seiner Zeit den gehörigen Gebrauch machen zukönnnen.
Ich muß einstweilen den HH. Kapitularen in St. Gallendas weitere Benehmen mit dem Lande überlassen, ohne dochdarüber einen Auftrag zu geben, oder meinen Namen brau-chen zu lassen, eben so wenig daS Gemachte mit meinerUnterschrift jemals ratifiziern zu wollen. Man wird also dieMühe nicht nehmen, mir eine Verhandlung zur Unterschrift,einzusenden oder zu überbringen. ES würde mit der Zeit