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Treppenwitz der Weltgeschichte / von W.L. Hertslet
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Die Griechen.

Verlust der Schlacht angeklagt, vom Volke freigesprochen undfortwährend zu den Staatsgeschäften berufen wurde, wie auchder Auftrag, die Leichenrede zu halten, ein ehrenvoller war.Plutarch (Demosthenes Kap. 20) weiß wohl von der Flucht,den Ausspruch aber erwähnt er nicht. Dieser aber ist trotzseiner Seltsamkeit sehr verbreitet, wahrscheinlich weil er vielenMenschen so recht aus dem Herzen gesprochen ist. Bei Virgilfinden wir Aeneide II. 367:

guonckam stiam viotis, rsäit in prasooräia virtus,

Es haben die Italiener ein Sprüchwort:

-ueMo e/te «r c/rcs g-ur /uAU e/t« Mrfranzösisch giebt es Scarron (1610—1660):

Hur /uÄ, ^>6U^ uussr,"

Hur -ueu-'^ r^ u'eu esö urusr'/englisch Sir John Mennis; Nusaruin vslioiao 1656//ö «uc/ r°uu.? cruiar/

Mir?/ ?rve uu/Mer'

^1u^ /re, r's ru s?uru

Httir -reve»' r°r's6 to uMr'u.

In Butlers Hudibras kommt eine solche Stelle nicht vor,wohl aber eine ähnliche, ///. Ouu^o ,9.

Wenn Plutarch (Demosthenes; Kap. 20) berichtet, Demo-sthenes hätte von den Persern Geldsummen erhalten, so wäredarin gerade nicht gleich eine Bestechung in ehrenrührigemSinne zu finden; Persiens Politik operierte viel mit Geld wieEngland im 18. und 19. Jahrhundert; Pausanias aber (II. 33)leugnet ausdrücklich, daß Demosthenes persisches Geld empfangenund giebt gute Gründe für seine Behauptung an. Die ge-hässige Auslegung stammt aus seines Gegners Aischines er-wähnter Rede gegen Ktesiphon, der die Überreichung einesgoldenen Kranzes an Demosthenes beim Volke beantragt hatte.Andrerseits scheint es unberechtigt, den Aischines einen Verräterzu nennen, weil er erkannt hatte, daß die griechischen Klein-staaten, Athen mit eingeschlossen, ihre Rolle ausgespielt hatten