Die Griechen.
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Plutarch (Alexandros 2) schon viel früher und zwar deswegenverloren ging, weil Philipp durch eine Thürspalte gesehen,wie Zeus in Gestalt einer Schlange in den Armen seinerGemahlin gelegen!
Daß sich um einen Namen, wie den Alexanders desGroßen allerhand Mythen angesetzt haben, kann nicht auf-fallen. Die soeben angedeutete übernatürliche Erzeugungwollen wir auf sich beruhen lassen. Die Angabe aber, daßer an demselben Tage geboren ward, an welchem Herostatosden Dianentempel zu Ephesus anzündete, ist wohl aus derNeigung der Griechen abzuleiten, mehrere Begebenheiten aufeinen Tag zu häufen, der wir öfter begegnen. Genau nahmenste es nrcht damit; Herodot z. B., 7, 165, verlegt die Schlachtenvon Salamis und von Himera (wo Gelon die Karthager be-siegte) auf denselben Tag, — Diodor 11, 24 die Schlachtenvon Thermopylae und Himera. — Ebenso unzuverlässig istder andere Bericht, König Philipp hätte die Nachricht von derGeburt des Sohnes gleich nach seiner Eroberung der StadtPoteidaia zusammen mit zwei Botschaften erhalten, betreffendeinen olympischen Sieg und einen Sieg seines FeldherrnPnrmenion über die illyrischen Dardaner (Plutarch, Alex. 3);— aber beide Angaben
„sprechen sagenhaft den Sinn des reichsten Heldcnlebens und^>, großen Gedanken eines Z usammenh ang eS aus, wie ihn die Forschungnachzuweisen sich oft umsonst bemüht und öfter überhoben hat" (Dropsen, Geschichtedes Hellenismus, L. Auflage, Teil I. S. Sll; vergl. auch Teil H. SIS).
Auch der berühmte Brief Philipps an Aristoteles inwelchem er die Geburt des Sohnes anzeigt, ist eine Erfindung.
steht bei Gellius, Xoolss Xttioas 9, 3 und bei DioEhrysostomos, Orator. XI.IX; aber Aristoteles, „damals nochwcht dreißig Jahre alt, hatte noch nicht den Ruhm, den dieser^nef voraussetzt" (Droysen, a. a. O. S. 92). — Sodannfindet sich in des Aristoteles zoologischen Schriften nichts vor,was auf nähere Kunde des Orientes deutet und was erstwfolge von Alexanders Feldzügen zu seines Lehrers Kenntnis