Die Griechen.
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dem war dieser Dionysoszug schon im Altertum häufig Gegen-stand der Anspielung. Bald darauf starb Alexanders schonerwähnter, erprobter Freund Hephaistion; an einen heftigenSchmerz des Königs über den Verlust wollen wir gern glauben.Wenn uns aber der gute Plutarch erzählt, er — der König— hätte aus Trauer den Arzt des Verstorbenen ans Kreuzschlagen, allen Pferden und Maultieren die Mähnen und dieSchwänze abschneiden, in den Städten die Zinnen von denMauern brechen und die ganze Völkerschaft der Kossaier alsTotenopfer für Hephaistion ausrotten lassen (Alex. 72), —so glauben wir davon wenigstens nicht alles (Vergl. auchArrian 7, 14).
Alexander empfing während seines zweiten Aufenthaltesin Babylon, nach Mitteilung des Arrian (VII. 15) u. a.Gesandte der Lukaner, der Bruttier und der Tyrrhener, welcheGeschenke überbrachten, während derselbe Geschichtsschreiber derGesandten der Karthager, Iberer, Kelten, Äthiopier und Skythennur als Sage gedenkt; ebenso bezweifelt er eine von zweiandern berichtete Gesandtschaft der Römer. Kleitarchos da-gegen erzählt von einer Gesandtschaft der Römer und Plinius8. 8. III. 5 (nicht 9) citiert ihn kurz, ohne sie anzuzweifeln.Der Bericht Kleitarchs ist aber so romanhaft, — Alexandersoll, nachdem ihm die Gesandten einen goldenen Kranz über-reicht hätten, die zukünftige Größe Roms vorher-gesagt haben, — daß er vielleicht ganz, die Prophezeiunggewiß zu verwerfen ist. Livius IX. 18 weiß von keinersolchen Gesandtschaft, sowie überhaupt kein Römer; auch indem ausführlichen Verzeichnis der von Alexander empfangenenGesandtschaften, das sich bei Diodor XVII. 113 findet, wirdeine römische nicht erwähnt. Eine Botschaft Alexanders andie Römer, nämlich eine Beschwerde über die Seeräuberei derRom unterworfenen Stadt Antium erwähnt Strabon V. Kap. 7.Wergl. Niebuhr III. 194 und Mommsen, 5. Aufl. I. 386.)
Unrichtig ist ferner, daß Aristoteles, um sich für den MordTreppenwitz. 7